Krumme Nummer mit der Polizei
Aus der Region

Amberg/Kümmersbruck. (nt/az) Sie geben sich als Polizeibeamte aus und erschleichen sich so das Vertrauen der Angerufenen. Auf eine neue Betrugsmasche bei sogenannten Trickanrufen wies am Freitag die Polizei Amberg hin. Unbekannte hatten am Dienstag bei einer 75-jährigen Rentnerin aus Kümmersbruck angerufen und sie aufgefordert, per Bargeldtransfer 1000 Euro in die Türkei zu überweisen.

Kurz nach dem ersten Anruf klingelte erneut das Telefon: Es meldete sich ein Mann, der sich als Münchener Polizeibeamter ausgab. Im Display leuchtete eine Nummer mit Münchener Vorwahl. Der angebliche Polizist sagte, die Polizei habe das vorangegangene Telefonat mitgehört. Zur Ergreifung der Täter genüge es, wenn die Dame 500 Euro überweist. Als Belohnung würden ihr Amberger Polizisten 5800 Euro persönlich vorbeibringen.

Rund eineinhalb Stunden später klingelte wieder das Telefon, so die Polizei. Nun war im Display die Rufnummer der Polizeiinspektion Amberg (09621/890-320) zu sehen. Als der Sohn der Rentnerin das Gespräch annahm, wurde sofort aufgelegt. Er verständigte die Polizei. Diese hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Noch aber ist unklar, wie die Anrufer an die Telefonnummern gekommen sind. Möglicherweise nutzten die Täter Internettelefonie, vermuten die Beamten.

Drogendealer auch Einbrecher

Selb. (nt/az) Zwei 18 und 31 Jahre alte Männer aus Tschechien, die am Dienstag in Selb (Kreis Wunsiedel) versucht hatten, mehrere Gramm der Droge Crystal zu verkaufen, entpuppten sich zudem als Einbrecher. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Duo wohl für zwei Einbrüche in Frage kommt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sitzen die beiden Männer mittlerweile in Untersuchungshaft.
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