Kündigungen nach Bagatellen

März 2011: Eine Kündigung gibt es für die Ausbildende (19) in einer Rechtsanwaltskanzlei, weil sie die Partnerin ihres Chefs auf 40 Jahre schätzt - obwohl diese erst 31 ist. Der Anwalt fühlt sich beleidigt.

September 2010: Eine Kassiererin in einem Leipziger Supermarkt wird entlassen, weil sie ein altes Brot nicht in die Bio-Tonne, sondern in ihre Tasche gesteckt hat. Laut Arbeitsgericht Leipzig hätte es vorher einer Abmahnung bedurft.

Februar 2008: Weil sie liegengebliebene Pfandbons im Gesamtwert von 1,30 Euro einsteckt, verliert Kassiererin "Emmely" nach 31 Jahren im Supermarkt fristlos ihren Job. Sie gewinnt vor dem Bundesarbeitsgericht. (dpa)
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