Künftig kracht es häufiger

Der Klimawandel lässt es häufiger blitzen. Das zeigt zumindest eine Einschätzung für die USA. Mit jedem Grad der globalen Erwärmung steigt die Zahl der Blitze dort im Mittel um zwölf Prozent, wie Forscher um David Romps von der Universität von Kalifornien in Berkeley im US-Fachjournal "Science" schreiben. Insgesamt werden Blitze über den Vereinigten Staaten im 21. Jahrhundert den Experten zufolge um etwa 50 Prozent häufiger auftreten.

Die Wissenschaftler hatten zwei wichtige Faktoren analysiert, die für die Zahl der Blitze entscheidend sind: die Niederschlagsrate und die verfügbare Energie, um Luft aufsteigen zu lassen. Die Kombination der beiden könne die Blitzhäufigkeit gut erklären, berichten die Forscher. Nach Angaben des Karlsruher Blitz-Informationsdienstes von Siemens entluden sich 2014 knapp 550 000 Blitze über Deutschland. Prinzipiell gilt dabei: Im bergigen Süden schlägt der Blitz häufiger ein als im Norden.
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