Kurz notiert

Prag: Babis fordert

weiter den "Grexit"

Prag.(dpa) Der tschechische Finanzminister und Milliardär Andrej Babis hat die Einigung zur griechischen Schuldenkrise als "keinen guten Schritt" kritisiert. In ein paar Jahren werde die Euro-Zone wieder in der gleichen Lage sein wie heute oder bereits im Jahr 2011, sagte er der Agentur CTK. "Eine Lösung ist nur der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone und ein teilweiser Schuldenerlass", forderte der liberale Politiker und Großunternehmer. Tschechiens Ministerpräsident Bohuslav Sobotka begrüßte das Ergebnis hingegen.

Ablehnung vom Steuerzahlerbund

Berlin.(dpa) Der Steuerzahlerbund hat sich gegen neue Hilfen für Athen aus dem Rettungsschirm ESM ausgesprochen. "Denn das Prinzip, Zeit für Griechenland mit viel Geld der Steuerzahler zu erkaufen, ist zum Scheitern verurteilt", heißt es in einer Mitteilung des Verbandes vom Montag in Berlin.
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