Kurzschluss: Trafo im Rathaus raucht
Aus der Region

Eschenbach. (luk) Als am Dienstag gegen 18.55 Uhr der Strom in der Altstadt von Eschenbach ausfiel, machte sich deswegen noch niemand großartig Gedanken. Kurz darauf waren aber zumindest die Stadtbergbewohner in heller Aufregung. Vom Rathausdach stieg an der Nordseite dichter Qualm auf. 141 Aktive aus acht Feuerwehren eilten zum Einsatzort. Doch statt des befürchteten Dachstuhlbrandes war ein Kurzschluss in der im Erdgeschoss untergebrachten Ortsnetz-Trafostation des Bayernwerks die Ursache für die Rauchentwicklung.

Laut dem stellvertretenden Leiter der Eschenbacher Polizeiinspektion, Polizeihauptkommissar Werner Stopfer, ist der dabei entstandene Qualm über einen Entlüftungsschacht zum Dach hin entwichen. Da die Trafostation von den Räumlichkeiten des Rathauses abgetrennt sei, sei das Gebäude selbst rauchfrei geblieben. Personen seien nicht verletzt worden. Die Schadenshöhe an der Trafostation war am Dienstag noch unklar.

Beifahrerin stirbt an Hauseck

Kemnath. (nt/az) Ein Menschenleben forderte ein schwerer Verkehrsunfall am Montag gegen 23.50 Uhr in Schönreuth (Stadt Kemnath/Kreis Tirschenreuth). Wie die Polizei mitteilte, war ein 22-Jähriger auf der regennassen B 22 von Waldeck in Richtung Kemnath unterwegs, als er am Ortseingang von Schönreuth im Auslauf einer langgezogenen Rechtskurve von der Fahrbahn abkam. Das Auto schleuderte mit großer Wucht gegen ein Hauseck. Die Beifahrerin, eine 19-Jährige, wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Der Fahrer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Neujahrsanblasen zu feuchtfröhlich

Amberg. (hou) Sie ließen im Januar 2012 den alten Brauch des Neujahrsanblasens aufleben. Dabei floss Schnaps, der einem der Musikanten zum Verhängnis wurde. Der Mann fiel auf einem Bauernhof im Kreis Amberg-Sulzbach um, wurde unter einem Holzstoß begraben. Erst kamen Feuerwehr und Sanitäter, dann die Polizei. Da der mit gemessenen zwei Promille sturzbetrunkene Musikant seine Personalien verweigerte, außerdem beleidigend wurde, wollten die Uniformierten den 31-Jährigen mitnehmen. Das brachte ein Gerangel mit sich, bei dem ein Beamter erheblich verletzt wurde. Er war danach drei Monate dienstunfähig.

Eine Amberger Amtsrichterin schloss nun nicht aus, dass die Polizisten womöglich überreagierten. Andererseits, so schrieb sie dem Musikanten ins Stammbuch, dürfe man sich nicht so aufführen. Er muss 1800 Euro Geldstrafe zahlen, er hat zudem unterdessen zivile Forderungen von 20 000 Euro am Hals.
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