Läufer fährt jetzt mit dem Rad
Aus der Region

Mitterteich/Schwandorf. (wüw) Sein "Projekt Deutschland" musste Andy Richter früher beenden als geplant. Unter diesem Titel wollte der Extremsportler in vierzehn Etappen über 1035 Kilometer von Rügen zur Alpspitze bei Garmisch (wir berichteten) laufen. Nach der dritten Etappe war Schluss. Ein geschwollener Fuß zwang den Läufer zum Aussetzen. Nach einem Tag Pause entschied er sich, die Tour mit dem Rennrad fortzusetzen. Pro Tag möchte er zwei Laufabschnitte absolvieren. Die Etappe durch die nördliche Oberpfalz von Mitterteich bis Schwandorf ist Teil des heutigen Dienstags, 21. April. Wenn alles nach Plan läuft, startet Richter morgens in Plauen und erreicht Schwandorf dann am Nachmittag.

Müll-Lastwagen überrollt Senior

Schwandorf. (ggö) Ein tödlicher Betriebsunfall ereignete sich am Montag gegen 10.30 Uhr auf dem Wertstoffhof in Schwandorf. Ein 81-Jähriger war vor einer Hallenzufahrt mit Kehrarbeiten beschäftigt. Als ein schwerer Müll-Lastwagen rückwärts in die Halle einfahren wollte, geriet der Senior unter die Räder des Dreiachsers. Der 42-jährige Fahrer hatte ihn offenbar übersehen. Der Senior wurde überrollt und verstarb noch an der Unfallstelle. Weitere Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei.

Regensburg: 20 Kitas im Streik

Regensburg/Dachau.(nt/az) Tausende Erzieherinnen in Bayern haben am Montag ihre Arbeit niedergelegt. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi blieben mehr als 400 Kitas geschlossen, davon rund 20 in Regensburg. Allein in München war es einer städtischen Liste zufolge mehr als jede dritte Einrichtung, Verdi sprach von mehr als der Hälfte. Mit ihrem Warnstreik wollten die Erzieherinnen vor der fünften Verhandlungsrunde mit den kommunalen Arbeitgebern in Offenbach den Druck erhöhen. Zu einer Kundgebung in Dachau kamen nach Angaben der Polizei 450 Streikende. Bei der zentralen süddeutschen Kundgebung in Stuttgart hatten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 4000 Teilnehmer versammelt.

NKD-Prozess: Neun Jahr Haft beantragt

Hof.(dpa) Nach 13 Monaten ist ein Ende des Untreueprozesses gegen einen Ex-Manager des Textildiscounters NKD in Sicht. Am Montag haben vor dem Landgericht Hof die Plädoyers begonnen. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Haftstrafe von neun Jahren. Dem Ex-Manager wird vorgeworfen, NKD mit Sitz in Bindlach (Kreis Bayreuth) mit fingierten Rechnungen um 3,7 Millionen Euro geprellt zu haben.
Weitere Beiträge zu den Themen: Themen des Tages (14863)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.