"Laibhaftige" Hilfe

"Laibhaftige" Hilfe Leckeres Brot kaufen und damit Gutes tun: Dazu laden der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Regensburg und das Hilfswerk Misereor ein. Rund 70 Frauenbund-Ortsgruppen und zahlreiche Bäckereien in der Region unterstützen die Aktion: Während der Fastenzeit bieten sie das sogenannte Solibrot an. Teilweise erfolgt der Verkauf nach dem Gottesdienst oder bei Veranstaltungen. Das Solibrot schmeckt und tut gut: Mit jedem verkauften Laib geht ein Solidaritätsbeitrag an ein
Leckeres Brot kaufen und damit Gutes tun: Dazu laden der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Regensburg und das Hilfswerk Misereor ein. Rund 70 Frauenbund-Ortsgruppen und zahlreiche Bäckereien in der Region unterstützen die Aktion: Während der Fastenzeit bieten sie das sogenannte Solibrot an. Teilweise erfolgt der Verkauf nach dem Gottesdienst oder bei Veranstaltungen. Das Solibrot schmeckt und tut gut: Mit jedem verkauften Laib geht ein Solidaritätsbeitrag an ein Zentrum für Straßenmädchen in Kenia. Das Zentrum bietet Mädchen und jungen Müttern Unterkunft, Verpflegung und Schutz an und eröffnet ihnen durch eine Ausbildung neue Perspektiven. (gib)

Keine Abschiebung

Für Aufsehen hat in Regensburg die geplante Abschiebung einer transsexuellen Asylbewerberin aus Bosnien gesorgt. Eine Gruppe Protestierender verhinderte die Abholung vor der Unterkunft der Frau, Oberbürgermeister Joachim Wolbergs setzte die Abschiebung vorübergehend aus. "Wenn jemand auf Grund seiner oder ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität Verfolgung und Gewalt im Heimatland ausgesetzt ist, dann ist auch Homo- und Transsexualität ein Asylgrund", meldete sich Astrid Bösl , Sprecherin der Grünen Jugend Regensburg, zu den Vorgängen zu Wort. Sie könne es nicht nachvollziehen, wenn abgeschoben werden soll, obwohl - wie im vorliegenden Fall - klar sei, dass die betroffene Person wegen ihrer Transsexualität bereits mehrfach massive Gewalt im Herkunftsland erlebt hat und diese auch wieder befürchten müsse. (gib)

Lügende Männer

Einer Studie der Uni Regensburg zufolge sind Frauen bei Gruppenentscheidungen ehrlicher als Männer. Wie Forscher um Volkswirtschaftslehre-Professor Andreas Roider nachweisen konnten, wird in rein männlichen oder gemischten Gruppen vermehrt gelogen. Bei einem entsprechenden Experiment würfelten die Probanden, notierten heimlich die Augenzahl und bekamen die gemeldete Punktezahl in Euro ausgezahlt. Ausgenommen war die "6", für die es kein Geld gab. Während die Auszahlungsquote bei männlichen (4 Euro) oder gemischten Gruppen (3,71 Euro) relativ hoch war, lag sie in weiblichen Gruppen nur bei 2,74 Euro. Die Forscher folgerten: Eine stärkere Berücksichtigung der geschlechtsspezifischen Zusammensetzung von Entscheidungsgremien, etwa in der Politik, könne das Ausmaß von unethischem Verhalten reduzieren. (gib)
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