Landesjugendkongress der Grünen: Diskussion über Chancen des ländlichen Raumes
Region lebenswert machen

Am Wochenende fand der Landesjugendkongress mit den Vorstandswahlen der Grünen Jugend Bayern in Regensburg statt. Unter dem Motto "Land statt Frust" tauschten sich rund 80 Jungpolitiker über Probleme und Chancen des ländlichen Raums aus. Zu Gast waren außerdem Bundestagsvizepräsidentin, Claudia Roth, und Eike Hallitzky, der Landesvorsitzende der bayerischen Grünen.

Ziel der Grünen Jugend ist es, Regionen abseits der Metropolen zu lebenswerten Orten für alle Generationen zu machen. Gelingen soll das unter anderem durch einen Ausbau der Mobilität. So sprach sich die Grüne Jugend Bayern für einen steuerfinanzierten ticketlosen Öffentlichen Personennahverkehr aus.

Junge Ärzte in die Region

Ebenso soll die Verbesserung der Breitbandinfrastruktur von den Kommunen getragen werden, wenn der Ausbau aufgrund von Unrentabilität nicht vom Anbieter übernommen wird. Aber auch die Versorgungslage mit Ärzten, Lebensmittelläden oder Bildungseinrichtungen stand auf der Gesprächsliste. Die jungen Grünen wollen zum Beispiel Nachwuchsärzte dazu bringen, einige Jahre in ländlicheren Regionen zu arbeiten. Außerdem setzen sie sich für wohnortnahe Gemeinschaftsschulen ein.

Bei den Neuwahlen am Samstag wurden schließlich Matthias Ernst und Eva Lettenbauer zu den neuen Sprechern der Grünen Jugend Bayern gewählt. Als Schatzmeisterin wurde Marlene Schönberger im Amt bestätigt. Politischer Geschäftsführer ist Andreas Wagner, Mariella Kessler übernimmt das Amt der frauen- und genderpolitischen Sprecherin. Leonhard Simon, Leon Eckert sowie Franziska Mack sind die neuen Beisitzer. Während des Landesjugendkongresses wurden zwei Mitglieder der Grünen Jugend von Hooligans aus Chemnitz attackiert.
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