Landessynode: Vizepräsident tot aufgefunden

Spitzenvertreter der bayerischen evangelischen Landeskirche haben mit Bestürzung auf den Tod von Hans-Christoph Bodenstab reagiert. Der Vizepräsident der Landessynode war am Sonntag tot am Ufer des Niedersonthofener Sees bei Kempten aufgefunden worden. Laut Polizei gebe es keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden. Synodalpräsidentin Annekathrin Preidel zeigte sich zutiefst bestürzt: "Ich habe ihn als freien und mutigen Menschen bewundert und geschätzt. Sein Sachverstand und Scharfsinn, sein Humor und seine geistige und moralische Unabhängigkeit werden ... sehr fehlen." Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sagte, dass er tief erschüttert sei. Bodenstab war von seinen Angehörigen vor mehr als zwei Wochen als vermisst gemeldet worden. Am Sonntag dann entdeckte die Wasserwacht die Leiche des 58-Jährigen. Bodenstab saß 13 Jahre lang in der Landessynode, dem Kirchenparlament der rund 2,4 Millionen Protestanten. Er hinterlässt seine Frau und zwei Söhne.
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