Lastwagen
Lästige

Lästige Lastwagen Die Bürger bringen sogar Fotos mit, um ihre Not zu belegen, sagt Marcus König . Der verkehrspolitische Sprecher der CSU informierte kürzlich die Presse, dass immer mehr Lastwagen oder Zugmaschinen in Wohnstraßen vieler Stadtteile abgestellt werden. "Vom Kleinlaster bis zum 40-Tonnen-Sattelzug blockieren die schweren Wagen die Parkplätze der Anwohner," erklärt König. Damit die Polizei dagegen vorgehen könne, müssten erst einmal die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt w
Die Bürger bringen sogar Fotos mit, um ihre Not zu belegen, sagt Marcus König . Der verkehrspolitische Sprecher der CSU informierte kürzlich die Presse, dass immer mehr Lastwagen oder Zugmaschinen in Wohnstraßen vieler Stadtteile abgestellt werden. "Vom Kleinlaster bis zum 40-Tonnen-Sattelzug blockieren die schweren Wagen die Parkplätze der Anwohner," erklärt König. Damit die Polizei dagegen vorgehen könne, müssten erst einmal die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt werden. Natürlich könne man Verkehrsschilder anbringen, die das Parken nur noch für Pkws erlauben oder die Durchfahrt von Lkws völlig verbieten. Das Problem: Kein Bürger möchte, dass Umzugsunternehmer oder Handwerker ihre Fahrzeuge quasi "um die Ecke bringen" müssen. (gük)

Höllische Hotelpreise

Kaum startet eine Messe, steigen die Hotelpreise in den Himmel. Laut Handelsblatt nimmt Nürnberg einen unrühmlichen Spitzenplatz ein. Während der Spielwarenmesse würden Aufschläge von bis zu 480 Prozent verlangt. Einzelzimmer für 499 Euro seien keine Seltenheit. Aus Ärger über teure Tarife würden Zimmerkontingente in München angeboten, das per ICE in einer Stunde zu erreichen ist, sagt Ernst Kick , Chef der Spielwarenmesse. Manch Besucher ist so preisbewusst, dass er nach einem Messetag ins Flugzeug steigt, zu Hause schläft und am Morgen wieder nach Nürnberg düst. Daniela Hüttinger vom Hotel- und Gaststättenverband ist aber sicher: "Wer zu sehr an der Preisschraube dreht, befördert sich aufs Abstellgleis." (gük)

Charmante Clubberer

Sie sind einfach sympathisch: Zum Heimspiel gegen den FC St. Pauli lud der 1. FC Nürnberg 3500 Flüchtlinge aus Gemeinschafts- und Notunterkünften zum Heimspiel ein. Alles Bangen und Sich-Sorgen trat an diesem Nachmittag für ein paar Stunden in den Hintergrund. Auch wenn viele Plätze leer blieben, spricht Amelie Strauß , bei der Regierung von Mittelfranken für die Unterbringung von Flüchtlingen zuständig, von einer "Super-Aktion". Am Ende stand es 2:2 und nicht nur die besonderen Gäste klatschten begeistert Beifall. Dass draußen junge Flüchtlinge versuchten, ihre Freikarten zu Geld zu machen, trübte das Unentschieden da nur unerheblich. (gük)
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