Lebenslänglich für 47-Jährigen

Weil er seine Ehefrau mit 53 Messerstichen und -schnitten tötete, muss der 47-jährige Hermann K. lebenslang hinter Gitter. Nach neuntägigem Prozess war für das Schwurgericht beim Landgericht Amberg klar: "Es war Mord." Im Verlauf des Verfahrens hatte der aus Weiden stammende Gelegenheitsarbeiter immer wieder beteuert, seine 38-jährige Frau habe ihn betrogen und dann vor der am 11. Februar letzten Jahres verübten Bluttat in der gemeinsamen Wohnung in Schnaittenbach (Kreis Amberg-Sulzbach) intime Einzelheiten aus der Beziehung zu einem elf Jahre jüngeren Liebhaber gestanden. Daraufhin sei es bei ihm zu einem "Blackout" gekommen. Das aber verwiesen die Richter in den Bereich der Fabel. Das Verbrechen sei heimtückisch verübt worden. Deshalb komme eine Verurteilung wegen Totschlags nicht in Frage. (Seite 3)
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