Legal Highs: Mann bricht tot zusammen
Aus aller Welt

Braunschweig.(dpa) Nach dem Konsum künstlicher Drogen ist ein 34 Jahre alter Mann in Braunschweig tot zusammengebrochen. Ein Notarzt konnte dem Mann nicht mehr helfen, teilte die Polizei am Montag mit. Der Mann starb an akutem Lungenversagen. Seine Frau hatte ihn leblos entdeckt und die Helfer gerufen. Todesursache ist wohl der jahrelange Konsum der als Kräutermischung getarnten Legal Highs, deren Vorrücken den Behörden zunehmend Sorge bereitet. In der Wohnung fanden Beamte Unmengen der bunten Tütchen, die von den Herstellern in immer neuer Zusammensetzung verkauft werden. Bei 25 der 1032 Drogentoten des vergangenen Jahres waren nach Angaben des Bundeskriminalamtes Legal Highs die Ursache.

Rundfunksender BBC muss sparen

London.(dpa) Der BBC stehen massive Kürzungen ins Haus. Es müssten schwierige Entscheidungen getroffen werden, das sagte Lord Hall, Generaldirektor der britischen Rundfunkanstalt, bei der Vorstellung seiner Pläne am Montag. "Wir werden unvermeidlich einige Dienste abschaffen oder reduzieren müssen." Wo genau gekürzt werden soll, will Hall bis Weihnachten bekanntgeben. Die BBC erhält künftig keine Gebühren mehr für über 75-jährige Zuschauer, deren Zahlung bislang der Staat übernommen hatte. Bis 2020 wird das die Anstalt geschätzte 750 Millionen Pfund (rund 1,03 Milliarden Euro) kosten, die somit an anderer Stelle eingespart werden müssen. Rundfunkteilnehmer zahlen in Großbritannien rund 200 Euro im Jahr.

Rentner überfallen und gefoltert

Krefeld.(dpa) Fünf junge Leute im Alter von 17 bis 22 Jahren sollen einen Rentner (81) in Tönisvorst überfallen, gequält und getötet haben. Unter großem Andrang hat deswegen am Montag im Schwurgerichtssaal des Landgerichts in Krefeld der Mordprozess begonnen. Zwei von ihnen waren zur Tatzeit minderjährig. Die Staatsanwaltschaft wertet die Tat als Raubmord. Die mutmaßlichen teilweise geständigen Raubmörder sollen den alten Mann vor einem Jahr in seinem Haus überfallen und unter anderem mit einem Elektroschocker malträtiert haben. Er sollte verraten, wo er seinen Tresorschlüssel versteckt hält. Dann wurde er erwürgt oder erdrosselt. Wegen eines Befangenheitsantrags gegen die Richterin wurde die Verhandlung vertagt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Weltgeschehen (20753)September 2015 (7742)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.