Leinen werfen, Leitung legen

Sie sind immer da, wenn jemand in einer Notsituation Hilfe braucht. Damit Feuerwehrmänner moderne Technik beherrschen und körperlich fit sind, müssen sie üben. Dabei macht auch der Nachwuchs eine gute Figur.

Beim Jugendleistungsmarsch war das jetzt zu sehen. Etwa 130 Teilnehmer und Betreuer aus 28 Gruppen aus dem Landkreis waren nach Beidl gekommen, um bei 11 verschiedenen Übungen ihr Können unter Beweis zu stellen. Um 9 Uhr machte sich die erste Gruppe in der Altersklasse zwischen 12 und 18 Jahren auf den Weg, die praktischen und theoretischen Prüfungen zu meistern.

Der Leistungsmarsch startete an der Preisinger-Halle und ging in zwei Durchgängen rund um den Ort. Auf jeder Runde, mit einer Länge von etwa vier Kilometer, mussten diverse Aufgaben gemeistert werden. Brustbund anlegen, Leinenwurf und das Legen und Kuppeln einer Saugleitung gehörten genauso dazu, wie das Beantworten von Testfragen, oder die Zuordnung von Ausrüstungsgegenständen. Das Kuppeln einer 90 Meter C-Leitung, verschiedene Knoten, die Arbeit an der Kübelspritze, Schlauchausrollen, Anlegen des Mastwurfes und Aufziehen eines Stahlrohres, waren weitere Aufgaben. Als Schiedsrichter fungierten Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister aus dem ganzen Landkreis und das Team rund um Kreisjugendwart Achim Grassold und Kreisbrandmeister Dieter Höfer.

Abgekämpft ins Ziel

Abgekämpft und müde erreichten die Teilnehmer am Nachmittag ihr Ziel, die Preisinger-Halle. Bei der Siegerehrung sprach zweiter Bürgermeister Markus Preisinger den Teilnehmern Anerkennung und Respekt für die gezeigten Leistungen aus. Er lobte den guten Ausbildungsstand der Wehren und freute sich über den zahlreichen Feuerwehrnachwuchs.

Kreisbrandrat Franz Arnold und Kreisbrandmeister Dieter Höfer würdigten die gezeigte Leistungsbereitschaft der Jugendfeuerwehrler. Ihr Dank galt der Beidl Wehr für die Vorbereitung und Durchführung des Jugend-Leistungsmarsches. Als Sieger aus dem " Werner Baier-Gedächtnismarsch", ging die Gruppe der Jugendfeuerwehr Wiesau 1 mit nur 11 Fehlerpunkten hervor. Dafür durften sie den Wanderpokal in Empfang nehmen. Zweiter wurde die Jugendfeuerwehr Hohenthan 2 mit 14 Fehlerpunkten.

Den dritten Platz erreichte Falkenberg 2 mit 24 Fehlerpunkten. Die teilnehmerstärkste Gruppe stellte die Jugendfeuerwehr Beidl/ Schönficht mit sechs Gruppen. Kreisbrandmeister Dieter Höfer sprach von einer gelungen Veranstaltung und war begeistert von den Leistungen der Jugendfeuerwehren.
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