Lieder zeugen von Liebe zu Gott

"Weil Gott dich liebt" - so überschrieb Brigitte Traeger ihr Konzert in der fast vollen Wallfahrtskirche St. Quirin. Mit ihren Liedern und ihren Begleittexten machte die Pleysteiner Sängerin ihre Lebensauffassung und ihren tiefen Bezug zu Gott und der Kirche deutlich.

Die Gläubigen aus Maria Kulm, die an diesem Nachmittag zum Quirin-Fest den Weg in das Gotteshaus gefunden hatten, werden dies trotz sprachlicher Barrieren an der Ausdrucksweise Traegers verstanden haben. Stehende Ovationen zum Schluss und spontaner Applaus nach dem "Liebeslied" und dem Lied "Benedictus" schon während des Konzertes waren wohl die aussagekräftigsten Zeichen der Besucher für die Begeisterung.

"Unruhig ist unser Herz"

Gerade der Besuch der Gläubigen aus dem Nachbarland sei ein Beitrag zur Begegnung über Grenzen hinweg, dem Kennenlernen der Menschen und erfülle damit den Willen Gottes, sagte Traeger. "Unruhig ist unser Herz" sang die Pleysteinerin zur Eröffnung des Konzertes, das auch den Charakter einer Andacht haben sollte. Die Stimmung unter den Zuhörern und die Interpretation Traegers verlangte regelrecht nach viel Applaus.

Mit dem gesungenen "Vater unser", "Weil Gott dich liebt", "Näher mein Gott zu dir" und "Nimm mich in deine Arme o' Herr" gab Traeger Zeugnis ihrer tiefen religiösen Verwurzelung. Da waren die Lieder "Die Rose" und das "Liebeslied" fast schon leichte Muse.

Die Sängerin schaffte auch hier den Spagat und zeigte, wie ein Schlager richtig interpretiert sein zu Hause in einem Gotteshaus finden kann. Das "Ave Maria" war die erste von insgesamt vier Zugaben. Da gab es stehende Ovationen für die Sängerin, die bei "Großer Gott wir loben dich" mit ihrer einmaligen Stimme die Kirche ausfüllte.

Gänsehaut und Beifall

Beim Abschlusslied "Gottes guter Segen" legten sich die Besucher gegenseitig die Hände auf die Schulter, umarmten sich oder hielten sich nur an den Händen. Gänsehautgefühl und stürmischen Beifall gab es zum Ende. Pfarrer Manfred Wundlechner sagte ein schlichtes Danke, was angesichts der Stimmung in St. Quirin auch alles ausdrückte.
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