Lindenbergs Karte für Unicef
Aus aller Welt

Köln.(dpa) Rockmusiker Udo Lindenberg (69) hat nach den Terror-anschlägen von Paris eine neue Friedenskarte für das Kinderhilfswerk Unicef gezeichnet. Das im Graffiti-Stil gehaltene Motiv zeigt ein großes "Peace"-Zeichen. Seinen Friedensappell begründete er mit der dramatischen Situation in Krisengebieten weltweit und der Bedrohung durch Krieg und Terrorismus. "Egal, wo du lebst und an welchen Gott du glaubt: Hass ist nie ein Weg!", sagte der Rocksänger. Mit seiner "Keine Panik!"-Tournee kommt Lindenberg am 24. und 25. Mai in die Olympia-Halle nach München und am 18. Juni ins Stadion Nürnberg. Karten gibt es beim NT/AZ-Ticketservice.

Eichhörnchen nagen Glockenseile durch

London.(KNA) Eichhörnchen haben in einer mittelalterlichen Kirche in Cornwall die Glockenseile durchgenagt. Auch die Ersatzseile für umgerechnet 550 Euro seien beschädigt, sagte Turmwärter Peter Pascoe im Ort St. Erth im Südwestzipfel Englands dem Sender BBC. Auch sei der Lederüberzug des Klöppels verschwunden, der den Anschlag dämpfen soll. Vermutlich wollten sich die Eichhörnchen einen Kobel bauen, meinte Pascoe.

Kein Sprengstoff in Flugzeug

Budapest/Belgrad.(dpa) Nach einer Bombendrohung gegen ein Condor-Flugzeug haben Experten der ungarischen Polizei keinen Sprengstoff an Bord der Maschine gefunden. Das teilte die Polizei in Budapest am Montagnachmittag mit. Zuvor war die Maschine auf dem Weg von Berlin-Schönefeld in den ägyptischen Urlaubsort Hurghada in Budapest zwischengelandet. Keine Anzeichen für einen terroristischen Hintergrund gebe es nach einem Zwischenfall in einer Lufthansa-Maschine. Ein Mann hatte sich auf dem Flug von Frankfurt nach Belgrad an einer Flugzeugtüre zu schaffen gemacht. Passagiere beschrieben den Mann als sonderbar.

Missbrauchs-Prozess in Großbritannien

Sheffield. (dpa) Ein Prozess um zahlreiche Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen im nordenglischen Rotherham hat am Montag offiziell begonnen. Allerdings ging es vor dem Gericht im nahe gelegenen Sheffield zunächst lediglich um Verfahrensfragen. Acht Angeklagten wird vorgeworfen, 14 Mädchen und junge Frauen missbraucht zu haben. Insgesamt sollen in Rotherham zwischen 1997 und 2013 bis zu 1400 Kinder und Jugendliche Opfer sexueller Gewalt geworden sein.
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