Männer und Frauen aus Maria Kulm pilgern zum St.-Quirin-Fest
"Glaube überwindet Grenzen"

Miroslav Hruza, Bürgermeister in Maria Kulm (stehend), würdigte das gute Miteinander. Bild: bey
Seit 25 Jahren besuchen Pilger und Gläubige aus Maria Kulm das St.-Quirin-Fest. Die Gäste aus dem Nachbarland setzen mit ihren Besuchen die Tradition großer Wallfahrten aus Böhmen im 17. und 18. Jahrhundert fort.

Herbert Baumann sprach von einer "unbeschreiblichen Freude", dass vor 25 Jahren, ein Jahr nach der Grenzöffnung, die ersten Gläubigen und Wallfahrer wieder zum Fest gekommen seien. Einige dieser Gäste seien erfreulicherweise auch heute wieder dabei, erklärte Herbert Baumann. 1989 sei die Öffnung der Grenze der Erfüllung eines Gebetes gleichgekommen.

Pfarrer Manfred Wundlechner dankte den Gästen aus Maria Kulm für ihre Treue. "Gott führt die Menschen zusammen und lehrt den Frieden", sagte der Geistliche. "Der Glaube überwindet Grenzen", betonte Püchersreuths Bürgermeister Rudolf Schopper. Miroslav Hruza, Bürgermeister in Maria Kulm, erinnerte an Pfarrer Konrad Schießl, dessen erste Bemühungen gegenseitiger Besuche nach der Grenzöffnung galten. Mit einem Glas Sekt stieß man auf die langjährige Freundschaft an. Recht süß waren die Geschenke, die sowohl die "Initiative Maria Kulm" als auch die tschechischen Freunde mitgebracht hatten: Karlsbader Oblaten und andere typisch böhmische Süßigkeiten, Gummibärchen und Sekt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.