März 2010:
Chronologie

Die zuständige Behörde in Frankreich nimmt die Brustimplantate wegen der hohen Reißanfälligkeit vom Markt. PIP meldet Konkurs an.

April-Juli 2010: Frankreichs Justiz ermittelt wegen Betrugs und Gesundheitsgefährdung. Erste Zivilklagen gehen ein.

November 2010: Eine Opfervereinigung erstattet Anzeige gegen den TÜV Rheinland, der die PIP-Implantate zertifiziert hat.

Dezember 2011: Nach dem Tod einer Frau werden Vorermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Tötung eingeleitet. Behörden empfehlen 30 000 französischen Frauen die Implantate zu entfernen.

Januar 2012: Gegen den PIP-Gründer wird ein Verfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

März 2013: In Toulon wird eine Zivilklage um 53 Millionen Euro Schadenersatz verhandelt.

November 2013: Das Gericht in Toulon stellt fest, der TÜV Rheinland habe seine "Pflicht zur Kontrolle" verletzt und müsse Importeure sowie Opfer entschädigen. Der TÜV kündigt Berufung an.

Juli 2015: Ein Berufungsgericht in Aix-en-Provence hebt das Touloner Urteil gegen den TÜV auf.
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