Maffay gibt seiner Schule seinen Namen

Peter Maffay ist trotz eigener bescheidener Schulleistungen Namenspatron seiner alten Schule in Rumänien geworden. "Es ist eine große Ehre, dass man mit einem so schlechten Zeugnis an einer solchen Plakette hängt", sagte der 65-jährige Musiker nach der Zeremonie an der "Schule Nr. 12" in seiner Heimatstadt Kronstadt (Brasov). "Meine Schulerlebnisse waren durch die Bank negativ", so der Musiker. Und: "Es gab einfach so viele Sachen, die viel interessanter waren als die Schule: Musik, Mädels, eben alles, was mit M anfängt."

Bürgermeister George Scripcaru verlieh dem Künstler auch die Ehrenbürgerwürde. Damit dankte die Stadt ihm für sein humanitäres Engagement im Dorf Radeln (Roades). Der 65-Jährige war 1963 mit seinen Eltern aus dem damals kommunistischen Rumänien geflohen. Maffay sieht dies "als Herausforderung, damit wir uns da noch mehr ins Zeug legen". Besonders liege ihm daran, mehr Verständnis für Roma zu schaffen, die "70 bis 80 Prozent" der Bevölkerung von Radeln stellten.

Der Sänger bestätigte, dass er sich vor kurzem mit seiner langjährigen Ehefrau Tania Spengler kirchlich habe trauen lassen. "Es war der Wunsch meiner Frau. Als konstruktiver Ehemann entzieht man sich nicht den Wünschen der Mädels. Der liebe Gott sieht uns ja schon lange beisammen."
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