Malaria:
Parasiten-Krankheiten

Die lebensbedrohliche Infektionskrankheit wird durch die Anopheles-Mücke übertragen. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab es 2015 schon mehr als 200 Millionen Neuerkrankungen, etwa 440 000 Menschen (darunter viele Kinder in Afrika) starben. Malaria kann geheilt werden, viele Erkrankte sterben aber wegen mangelnder medizinischer Versorgung.

Flussblindheit: Die auch Onchozerkose genannte Krankheit wird durch Kriebelmücken übertragen. Betroffen sind meist Bewohner von Flussgebieten im tropischen Afrika. Die Mücken geben Fadenwürmer (Onchocerca volvulus) weiter, die im Körper heranwachsen und über Jahre winzige Larven streuen. Diese wandern in Haut und Augengewebe. Laut WHO wird geschätzt, dass weltweit rund eine halbe Million Infizierte erblindeten.

Lymphatische Filariose: Die Tropenkrankheit kommt im tropischen Afrika und Asien vor und wird durch winzige Fadenwürmer verursacht, die durch einen Mückenstich in den Körper gelangen. Die Infektion kann zu starken Schwellungen der Extremitäten (oft auch der Genitalien) führen, der sogenannten Elephantiasis. Weltweit sind mehr als 120 Millionen Menschen infiziert, 40 Millionen haben entstellende Behinderungen. (dpa)
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