Mann kollabiert auf Polizeiwache
Bayernreport

Nürnberg. (epd) Einen Tag, nachdem er in einer Nürnberger Polizeiinspektion kollabiert war, ist ein 45-Jähriger gestorben. Der Mann war am Dienstag in Gewahrsam genommen worden, nachdem er versucht hatte, in einer Asylbewerberunterkunft, in der seine von ihm getrennt lebende Ehefrau lebt, die Tür einzutreten. Anschließend habe er sich aggressiv gegen die hinzu gekommenen Polizeibeamten verhalten, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Bereits zwei Stunden zuvor habe er seine Frau in der Asylunterkunft bedrängt. Wie die Polizei weiter mitteilte, habe man gegen den Mann, der ein gültiges Visum gehabt habe, Pfefferspray eingesetzt und ihn gefesselt. Im Zellentrakt sei er kollabiert. Nach Wiederbelebungsversuchen durch einen Notarzt kam er in eine Klinik. Die Staatsanwaltschaft habe eine Obduktion angeordnet, hieß es.

Physik-Stunde mit Knall-Effekt

Augsburg.(dpa) Ein abruptes Ende noch vor dem Pausengong hat eine Physikstunde im Augsburger Stadtteil Lechhausen gefunden. Ursache war ein gründlich missglücktes Experiment, bei dem der Physiklehrer mit Hilfe eines Abwasserrohres aus Plastik den Schülern die Kolbenfunktion von Verbrennungsmotoren demonstrieren wollte. Laut Polizei füllte der Lehrer am Mittwoch das Rohr mit Benzin, verschloss es mit einem Deckel und entzündete die Konstruktion. Darauf kam es sofort zur Explosion, umherfliegende Teile verletzten sieben Neuntklässler und den Lehrer. Sie mussten wegen Hautwunden und Knalltrauma ambulant behandelt werden. Die Polizei ermittelt wegen Fahrlässigkeit. Vermutet wird ein Riss im Rohr oder eine falsche Benzin-Dosierung.

AOK fordert Ministerium heraus

München.(dpa) Die AOK Bayern weigert sich weiterhin, einen sogenannten Hausarztvertrag umzusetzen, der eigentlich seit Monatsbeginn wirksam sein sollte. Ein Vorschlag, den der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) bei einem Gespräch am Dienstag machte, sei für die AOK "im Interesse ihrer Beitragszahler und ihrer Wettbewerbsfähigkeit kein ernstzunehmendes Angebot", erklärte die Kasse am Mittwochabend. Damit fordert die Kasse Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) heraus. Huml kritisierte das Verhalten der AOK als "uneinsichtig" und will die Kasse nun zum Einlenken zwingen. Die mit 4,4 Millionen Versicherten mit Abstand größte Kasse in Bayern und der Hausärzteverband liegen seit geraumer Zeit im Streit über einen sogenannten Hausarztvertrag.

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