Markus Sackmann

Als der Jurist Markus Sackmann 1990 in den Landtag einzog, war er dort mit 29 Jahren einer der jüngsten Abgeordneten.

Der Oberpfälzer hat eine klassische Politikerkarriere hingelegt: Vorsitzender der Jungen Union Bayern (1991-1995), stellvertretender Vorsitzender der CSU Oberpfalz (1995-2015) stellvertretender Fraktionschef im Landtag (2003-2007), Staatssekretär erst im Wirtschafts-, dann im Sozialministerium. Dazu besetzte er kommunalpolitische Ämter in seiner Heimat. Seit 1990 saß er im Stadtrat von Roding und im Kreistag des Kreises Cham. Seit 1991 gehörte er dem CSU-Parteivorstand an, seit 1993 führte er den CSU-Kreisverband Cham. Sackmanns Vater Franz, der im Oktober 2011 starb, gehörte von 1954 bis 1978 dem Landtag an und war wie sein Sohn Staatssekretär.

Ehrenamtlich betätigte sich Sackmann als Vorsitzender des Bezirksverbands des Roten Kreuzes, als Aufsichtsratvorsitzender des Kolpingwerks Regensburg und bis zuletzt als Ehrenamtsbotschafter der Bayerischen Staatsregierung.

Sackmann erhielt zahlreiche Auszeichnungen: die bayerische Verfassungsmedaillen in Silber (2006) und Gold (2013), das Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes (2009), den bayerischen Verdienstorden (2010), das Kreisehrenzeichen in Gold des Landkreises Cham (2013) und das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2014). (räd)
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