Massenprotest gegen Fracking

Mit 650 000 Unterschriften haben Umweltschützer Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) zu einem generellen Verbot des umstrittenen Gas-Frackings aufgefordert. Hendricks betonte am Dienstag in Berlin: "Ich bin der Auffassung, dass wir das gefrackte Gas nicht brauchen. Und deswegen werden Sie mich an Ihrer Seite wissen."

Bisher gibt es keine gesetzliche Regelung für das Fracking, bei dem tiefe Gesteinsschichten unter Einsatz von Chemikalien aufgebrochen werden. Die Aktivisten, unter anderem vom Bund für Umwelt und Naturschutz, fürchten Gefahren für das Trinkwasser. Allerdings verteidigte Hendricks das Vorgehen, die Gasförderung nicht generell zu verbieten. Sie sprach von erheblichem Lobbydruck. Eckpunkte von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Hendricks sehen vor, dass Gasförderung aus Schiefer- und Kohleflözgestein oberhalb von 3000 Metern verboten wird.
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