Matratzenlager für Erstsemester

Matratzenlager für Erstsemester Es ist wieder soweit: Der Semesterbeginn naht und längst nicht alle Neu-Studenten haben eine Bleibe gefunden. Die Studierendenvertretung der Uni Regensburg organisiert daher vom 5. bis 17. Oktober ein Matratzenlager im Wohnheim des Studentenwerks in der Dr.-Gessler-Straße. Gegen eine Kaution und drei Euro pro Nacht erhalten die heimatlosen Studienanfänger dort einen Schlafplatz, auch eine Kochecke gibt es. Duschmöglichkeiten stellt die Uni zur Verfügung. "Das Problem in
Es ist wieder soweit: Der Semesterbeginn naht und längst nicht alle Neu-Studenten haben eine Bleibe gefunden. Die Studierendenvertretung der Uni Regensburg organisiert daher vom 5. bis 17. Oktober ein Matratzenlager im Wohnheim des Studentenwerks in der Dr.-Gessler-Straße. Gegen eine Kaution und drei Euro pro Nacht erhalten die heimatlosen Studienanfänger dort einen Schlafplatz, auch eine Kochecke gibt es. Duschmöglichkeiten stellt die Uni zur Verfügung. "Das Problem in Regensburg ist kein genereller Wohnungsmangel, sondern das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum", erklärte Luisa Haag vom Sprecherrat. "Wir würden uns wünschen, dass die Stadt stärker in Wohnraum für Geringverdienende anstatt in Prestige-Objekte investiert. Nur so bleibt Regensburg auch weiterhin für junge Leute attraktiv." (gib)

Ehrenbürger Hans Schaidinger

Er ist erst fünf Monate her, dass Hans Schaidinger (CSU) mit einer Träne im Auge die OB-Kette und sein Amt als Stadtoberhaupt nach 18 Jahren abgegeben hat. Nun soll der 65-Jährige zum Ehrenbürger von Regensburg ernannt werden, wie der Stadtrat auf Vorschlag von Neu-OB Joachim Wolbergs (SPD) in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat. Schaidinger habe "in vielfältiger und vorbildlicher Weise dazu beigetragen, die Lebensqualität der Regensburger Bürger zu verbessern und das Ansehen der Stadt weit über Bayern hinaus zu mehren", heißt es in der Begründung. Die Arbeitslosenzahl verringerte sich in seiner Amtszeit, die Steuereinnahmen verdoppelten sich - und Regensburg wurde Welterbestadt. (gib)

Katzensprung nach Pilsen

Der Countdown läuft: Pilsen ist Kulturhauptstadt Europas 2015 - und Regensburg will sich als Partnerstadt auf vielfältige Weise am Programm beteiligen. "Wir werden nächstes Jahr so oft wie möglich nach Pilsen fahren", kündigte OB Joachim Wolbergs an, als er jüngst Vertreter aus der Kulturhauptstadt in Regensburg empfing. Pilsen sei schließlich nur einen Katzensprung entfernt und man könne von seiner Partnerstadt sehr viel lernen. Das Großereignis strahlt ohnehin bis nach Regensburg: Für Anfang Februar sind beispielsweise "Pilsener Tage" geplant, bei denen sich die Regensburger über Pilsen als Kulturhauptstadt informieren können. Dabei stehen tschechische Filme, Konzerte und eine Videoinstallation im Mittelpunkt - und auch Pilsner Bier soll nicht fehlen. (gib)
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