Matthias Riedl
Zur Person

Prof. Dr. Matthias Riedl ist der Leiter des Instituts für Geschichte an der Central European University in Budapest. Er lehrt im Bereich der vergleichenden Religionsgeschichte und forscht besonders über das Verhältnis von Politik und Religion. Bevor er im Jahr 2006 nach Budapest ging, lehrte er an der Universität Erlangen-Nürnberg und der Duke University in den USA. Weitere Lehraufträge führten ihn nach Lyon und Moskau. Seine Publikationen zur Religionsgeschichte erschienen auf Deutsch und Englisch und wurden in weitere Sprachen übersetzt.

Als Student schrieb er häufig für das Medienhaus Der neuen Tag. Riedl wurde in Etzenricht (Kreis Neustadt/WN) geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Er ging auf das Augustinus-Gymnasium in Weiden und studierte in Erlangen Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie. Bekannt war Riedl auch als Bassist in Bands ("Do it"). Er hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in Budapest.

Aus der Region

Feuerwehr fehlt Hochwasser-Gerät

Amberg.(dpa) Nach der Hochwasserkatastrophe im Frühsommer 2013 fehlen den bayerischen Feuerwehren noch immer moderne Geräte. "Wir haben nach der Katastrophe einen Forderungskatalog erstellt und von der Staatsregierung eine Zusage bekommen. Geschehen ist seitdem aber nicht viel", kritisierte der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes, Alfons Weinzierl, aus Anlass der 22. Versammlung des Verbandes in Amberg. Mehr als 300 Delegierte der Feuerwehren werden bis Samstag bei der Tagung erwartet, am zweiten Tag will auch Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kommen. "Um schnell und effektiv bei Hochwasserlagen helfen zu können, benötigen wir unter anderem Hochleistungsfördersysteme, die bis zu 50 000 Liter pro Minute abpumpen können", erläuterte Weinzierl, der selbst seit mehr als 40 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr ist.

Schlag gegen Rauschgiftszene

Regensburg/Cham. (nt/az) Der Polizei ist ein Schlag gegen die Rauschgiftszene im Landkreis Cham und der Stadt Regensburg gelungen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, nahmen Ermittler bereits Ende Juli zwei 24-Jährige aus dem Landkreis Cham fest, die mit Betäubungsmitteln handelten. Die beiden hatten sich in Regensburg mit Drogen eingedeckt, um diese weiterzuverkaufen. Bei einer Kontrolle fanden Polizisten 200 Gramm Haschisch und 50 Gramm Amphetamin in dem Auto der beiden Männer. In der Wohnung der Freundin des Lieferanten wurden 1,4 Kilo Amphetamin und 300 Gramm Haschisch gefunden. Die drei Männer und die Frau kamen in Untersuchungshaft.
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