Maulkorb für zu dicke Pferde
Tierische Tipps

Ein Maulkorb für Pferde - das klingt erst mal befremdlich. Tatsächlich hat das nichts mit möglichem Beißen zu tun, sondern ein Maulkorb soll ein übergewichtiges Pferd auf Diät setzen. Er hilft dabei, dass das Pferd weniger frisst. Halter dürfen dem Tier aber erst dann einen Maulkorb anlegen, wenn alle anderen Möglichkeiten versagt haben, heißt es bei der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT). Außerdem ist es tierschutzwidrig, wenn das Pferd ihn dauerhaft tragen muss. Die TVT rät: maximal zwölf Stunden am Tag. Dann müssen Halter aber darauf achten, dass das Tier trotzdem genug trinkt und frisst - ganz verzichten soll und darf es nämlich keinesfalls. Fresspausen dürfen nicht länger als vier Stunden sein. (dpa)

Hyperaktive Meerschweinchen

Meerschweinchen können im mittleren oder höheren Alter eine Hyperaktivität entwickeln. Ursache sei in der Regel eine Überfunktion der Schilddrüse, heißt es in der Zeitschrift "Gesunde Tierliebe", die vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte herausgegeben wird. Die Schilddrüse produziert dann zu große Mengen des Hormons Thyroxin. Ist zu viel davon im Blut, läuft der Meerschweinchen-Organismus ständig auf Hochtouren. Halter erkennen das beispielsweise daran, dass der Nager plötzlich wild umherrennt, aber auch lange schläft und kaum wach zu bekommen ist. Betroffene Tiere haben außerdem oft Herzrasen, liegen auf der Seite, atmen schnell und trinken viel. Manche verlieren auch an Gewicht, obwohl sie gut fressen.

Wer solche Symptome beobachtet, sollte zum Tierarzt gehen, der dann das Blut des Meerschweinchens untersucht. Wird eine Überfunktion der Schilddrüse diagnostiziert, bekommt der Nager Medikamente. (dpa)

Katze auf Würmer untersuchen lassen

Fangen freilaufende Katzen häufig Mäuse oder andere Nager, sollten sie regelmäßig auf Würmer hin untersucht werden. Am besten lassen Halter den Tierarzt etwa viermal pro Jahr auf Schmarotzer prüfen, heißt es in der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" (Ausgabe November 2015). Denn: Die Nager fressen mitunter Schnecken, die sich zuvor aus den Larven des Lungenwurms entwickelt haben. So gelangen die Larven in den Katzenkörper. Betroffene Katzen husten oft oder haben Atemnot. Manche zeigen aber auch gar keine Symptome. Der Tierarzt kann ein Mittel verabreichen, das gegen verschiedene Schmarotzer hilft - auch gegen Lungenwürmer. (dpa)
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