Medienexperten empfehlen Mittel gegen die Dauerbeschäftigung mit dem Handy
Teenager im Smartphone-Stress

Gerade Teenager können oft nur schwer von ihren Handys lassen. Mit ein paar Tricks sollen Eltern etwas nachhelfen. Bild: Schau hin!
Mit fünf Tipps für eine stressfreie Smartphone-Nutzung wartet der Medienratgeber für Familien "Schau hin!" auf. So sollten Nutzer vorher überlegen, was sie im Chat klären wollten und wo ein persönliches Gespräch angezeigt sei, heißt es laut einer am Montag verbreiteten Mitteilung. "Ein kurzer Anruf ist oft viel effektiver, als ewig hin und her zu tippen."

Weiter empfehlen die Experten Eltern und ihren Kindern, den Nachrichtenfluss in sozialen Netzwerken nur in bestimmten Abständen zu checken und die sogenannten Push-Nachrichten so einzustellen, dass nicht jeder Neueingang von anderen Dingen ablenke. Push-Nachrichten sind Informationen oder Benachrichtigungen, die direkt auf der Startseite des Handys angezeigt werden und auch im Ruhezustand aufleuchten. Auch helfe es, bei Messengern die Statuseinstellungen so zu ändern, dass nicht jede Nachricht einen Zwang auslöse, direkt darauf antworten zu müssen.

Wichtig seien aber vor allem handyfreie Pausen. Eltern sollten dabei selbst Vorbild sein. Familien, denen der Verzicht aufs Smartphone schwerfalle, empfiehlt der Ratgeber eine "Challenge" in Form einer Handypyramide. Dabei würden alle Handys und Smartphones übereinander gestapelt. "Wer seines als erstes nutzt, hat verloren."

"Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht" ist eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums, des Telekommunikationsunternehmens Vodafone, der beiden öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF sowie der Programmzeitschrift "TV Spielfilm". Der Medienratgeber für Familien unterstützt seit 2003 Eltern und Erziehende dabei, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.

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Die Aktion "Schau hin" im Internet:

http://www.schau-hin.info
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