Mehr Betrieb beim US-Heer in Grafenwöhr

Zum Abschied bedankte sich der US-Heeres-Chef, General Raymond T. Odierno (links), bei den amerikanischen Soldaten in Hohenfels (Kreis Neumarkt). Er überreichte ihnen seinen Coin. Derartige Plaketten sollen an die Begegnungen mit hochrangigen Vorgesetzten, an Einsätze oder Verbände erinnern. Bild: paa
Bei seinem Besuch am Dienstag in der US-Garnison Hohenfels (Kreis Neumarkt) hat der oberste General des US-Heeres, General Raymond T. Odierno, noch einmal den Bestand der amerikanischen Standorte in der Oberpfalz bekräftigt.

Er nannte Hohenfels und Grafenwöhr (Kreis Neustadt/WN) "entscheidend für unseren Auftrag in Europa". Angesichts der russischen Bedrohung soll auch die Zahl der Truppen, die aus den USA zu multinationalen Übungen nach Europa kommen, weiter erhöht werden.

Zugleich machte der General deutlich, dass es trotz des Spardrucks im US-Etat keine Pläne gäbe, die in Europa verbliebenen Heeresverbände, das 2. US-Kavallerieregiment in Vilseck (Kreis Amberg-Sulzbach) sowie die 173. US-Luftlandebrigade mit ihren Standorten Grafenwöhr und Vicenza (Italien) abzuziehen. (Seite 8)
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