Mehrere Tote bei Angriff auf Luxushotel

Nach einem islamistischen Terrorangriff auf ein Luxushotel in Malis Hauptstadt Bamako ist die Geiselnahme von zeitweise bis zu 170 Menschen am Freitag beendet worden. Das sagte der Innenminister des westafrikanischen Landes, Salif Traoré. Mindestens 21 Menschen kamen ums Leben, wie aus Kreisen der UN-Blauhelmmission in Mali verlautete. Unter den Toten seien auch zwei Angreifer. Zu dem Anschlag bekannten sich Berichten zufolge zwei mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbundene Islamistengruppen.

Die Angreifer hatten das Radisson-Blu-Hotel am Morgen in ihre Gewalt gebracht. Dem Betreiber Rezidor zufolge waren zu dem Zeitpunkt 170 Menschen im Hotel. Malische Sicherheitskräfte begannen am Nachmittag, das Hotel zu stürmen. Sie wurden von US-Spezialeinheiten und französischen Truppen unterstützt. Der Innenminister wollte keine abschließenden Angaben zur Zahl der Todesopfer machen. Laut Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hielten sich vier Deutsche in dem Hotel auf. Sie hätten es unversehrt verlassen können. (Seite 4)
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