Millionen für Forschung an OTH Regensburg

Fünf bayerische Hochschulen, eine Universität und zahlreiche Unternehmen haben sich zum Forschungsverbund FORMUS3IC zusammengeschlossen. Die Leitung hat die OTH Regensburg übernommen. Damit steht zum ersten Mal eine Hochschule für angewandte Wissenschaften an der Spitze eines solchen Projekts. Gefördert wird der Verbund mit 1,963 Millionen Euro durch die Bayerische Forschungsstiftung.

Überreicht wurde der Förderungsbescheid von Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler. "Der Antrag ging durch viele Hände, da muss man sich schon durchsetzten", hob er die Besonderheit dieser Förderung hervor. Er lobte vor allem die Zusammenarbeit der verschiedenen Hochschulen. Neben der OTH Regensburg beteiligten sich die OTH Amberg-Weiden, die TH Ingolstadt, die TH Nürnberg, die Hochschule München und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg an dem Projekt.

"Dieser Austausch zwischen den einzelnen Hochschulen ist wichtig", erklärte Sibler. Er wünsche sich, dass solche Kräfte weiter gebündelt werden, um so den Standort Bayern zu stärken. Denn "die Konkurrenz schläft nicht". Der Präsident der Bayerischen Forschungsstiftung, Prof. Heinz Gerhäuser, ergänzte, dass das Projekt gerade deswegen auch von vielen Außenstehenden verfolgt werde: "Sie werden ein Prüfstein sein, ob eine solche Zusammenarbeit funktioniert."
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