Millionen investiert

Nicht nur Wanderer und Spaziergänger waren am vergangenen Sonntag auf der Silberhütte unterwegs. Ein gehöriges Pensum Arbeit stand im neuen Funktionsgebäude für die Vorstandsmitglieder des Förderkreises für das Skilanglaufzentrum an. Bild: nm

Den Weg in eine gute Zukunft ebnen, darum geht es den Vorstandsmitgliedern des Förderkreises für das Skilanglaufzentrum Silberhütte. Das sorgte und sorgt für viel Arbeit, ebenso wie die Vorbereitungen für die Jahreshauptversammlung am 12. Dezember.

Im neuen Funktionsgebäude ging es den Männern und Frauen zunächst um eine Bestandsaufnahme zu all dem, was am Fuß des Entenbühls seit Jahrzehnten entstand. Vorsitzender Rudi Pannrucker und Stellvertreter Manfred Gleißner fassten die Bilanz zusammen: "In das renommierte Zentrum wurden Millionen investiert. Es entwickelt sich, wie auch heute deutlich an Wanderern, Spaziergängern und Radlern zu sehen ist, zur Freizeiteinrichtung für das ganze Jahr, nicht nur für den Winter- und für den Breitensport."

Appell an Kommunen

Jüngste Beispiele für die Aussage würden das Funktionsgebäude oder auch die noch nicht fertige Ganzjahres-Schießanlage liefern: "Der Aussichtsturm am Großen Rabenberg trägt ebenfalls zur Attraktivität des Gebietes bei. Die kommt der gesamten Region zu Gute und reicht über Landesgrenzen hinaus." Auf das Geschaffene dürfen alle Beteiligten durchaus ein wenig stolz sein. Zufriedenheit alleine reiche beim Blick in die Zukunft aber nicht. Die Versammlungsteilnehmer waren sich darüber einig, dass sich der Betrieb ohne hauptamtliches Personal auf Dauer nicht realisieren lasse: "Mit einer solchen Aussage wollen wir das unverzichtbare ehrenamtliche Engagement keineswegs schmälern." Eine wichtige Rolle spielen zwangsläufig finanzielle Aspekte. Die Förderkreisverantwortlichen appellierten bei dem Treffen erneut eindringlich an Landkreise und Kommunen. Es gehe um eine Anerkennung der erbrachten Leistungen. Konkret sollte sich das in Beiträgen für die laufenden Kosten niederschlagen. Der Förderkreis dürfe nicht im Regen stehen gelassen werden: "Wir haben bisher schon enorm viel für die überregional wichtige Einrichtung getan und tun das auch weiterhin. Ganz ohne Hilfe wird es aber schwer, das erreichte hohe Niveau zu halten."

Weiter geht es bei der Gemeinschaft nun zunächst mit der Jahreshauptversammlung am 12. Dezember. Sie beginnt um 19.30 Uhr im "Schutzhaus Silberhütte".
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