Mindestens 60 Tote nach Fährunglück in Myanmar
Nächtliches Drama

Bei einem Fährunglück vor Myanmar starben in der Nacht zum Samstag mindestens 60 Menschen. Die Rettungsmannschaften bargen viele Betroffene verletzt. Bild: dpa
Riesige Wellen haben vor der Küste von Myanmar eine verrostete Doppeldecker-Fähre mit mehr als 200 Menschen an Bord zum Kentern gebracht und Dutzende in den Tod gerissen. Die Helfer haben bis Sonntag mindestens 60 Leichen aus dem Wasser geborgen, wie der Chef der Katastrophenhelfer des Roten Kreuzes, Maung Maung Khin, sagte. Die von der Regierung betriebene Fähre "Aung Tagun-3" war Freitagnacht in schlechtes Wetter geraten. Nach offiziellen Angaben waren 214 Menschen an Bord. Doch könnte die Zahl höher liegen, da wohl viele Passagiere ohne Ticket reisten. Ein Überlebender sagte Medien, dass der Kapitän und Crew-Mitglieder die Passagiere im Stich gelassen hätten.
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