Ministerin Schwesig will Mediengesetze ändern
Schutz für Kinder

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will noch in diesem Jahr ältere Gesetze zum Jugendmedienschutz erneuern. So sollten Kinder und Jugendliche auch im Internetzeitalter wirksam vor jugendgefährdenden Inhalten geschützt werden, sagte die Ministerin der "Welt" (Mittwoch): "Wir werden das Jahr 2015 nutzen, um gemeinsam mit den Ländern zu abgestimmten Regelungen im Jugendmedienschutz zu kommen." Mit einer Novellierung des Jugendmedienschutzes und einem "Entwicklungsfonds Jugendmedienschutz" wolle die Bundesregierung "international anschlussfähige Regelungen und Strukturen schaffen". Studienergebnisse zeigten, dass Kinder Medien ganz selbstverständlich nutzen, so Schwesig. Dass spätestens zum Ende der Grundschulzeit beinahe alle Kinder online seien und knapp drei Viertel ihr eigenes Smartphone besäßen, stelle besondere Anforderungen an Eltern, Schulen und den Jugendmedienschutz. Deshalb lade sie ein zu einer Initiative "Gutes Aufwachsen mit Medien". Damit sollten Bund, Länder, Kommunen und Unternehmen Verantwortung übernehmen und ihre Angebote der Elterninformation und -beratung weiterentwickeln.
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