Ministerin zum Energiedialog: Positionen unvereinbar
Aigner zieht es durch

Wirtschaftsministerin Ilse Aigners (CSU) Energiedialog geht in die Schlussphase. Nächstes Wochenende soll es bei der Sitzungsrunde der vier Arbeitsgruppen die ersten Ergebnispapiere geben. Aigner bereitete am Samstag die Vertreter von 170 Bürgerinitiativen darauf vor, dass aus ihrer Sicht die Interessen der Gegner und Befürworter von Windrädern oder Stromtrassen nicht unter einen Hut zu bringen sind.

"Sie haben alle ihre berechtigten Anliegen und Interessen", sagte Aigner nach Angaben einer Sprecherin zu den Teilnehmern. Die Positionen seien aber teils konträr und daher nicht zusammenzuführen. "Ich muss die Interessen des gesamten Freistaates im Blick haben", betonte die Ministerin. Sie könne keinem zu Hundert Prozent folgen. Aigner hat schon vor einiger Zeit deutlich gemacht, dass sie alleine entscheiden werden. Sie will die Ergebnispapiere der vier Arbeitsgruppen zusammenfassen und daraus bis zur letzten Sitzung des Energiedialogs am 2. Februar Eckpunkte entwickeln. Bei der Sitzung am Samstag nannte sie noch keine Einzelheiten.
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