Mit Amboss, Witz und Charme

Mit dem Ernst-Mosch-Abend liegt die Blaskapelle Thanhausen hoch in der Gunst des Publikums. Auch bei der dritten Veranstaltung mit bekannten böhmischen Melodien verzeichneten die Musiker ein volles Haus. Über 250 Besucher wollten sich dieses Konzert nicht entgehen lassen. Bilder: hfz (3)

Böhmische Blasmusik ist immer noch der Hit. Auch beim dritten Ernst-Mosch-Abend verbuchte die Blaskapelle Thanhausen ein volles Haus.

Für die Kenner und Liebhaber der böhmischen Blasmusik von Ernst Mosch war der Abend in der Mehrzweckhalle ein wahres Fest. Die Blaskapelle Thanhausen unter der Leitung von Dirigenten Peter Beer lieferte eine hervorragende Leistung ab und Moderator Roland Heldwein führte mit Hintergrundinformationen gepaart mit Witz und Charme durch den Abend.

Über 250 Gäste ließen es sich nicht nehmen zum 3. Ernst-Mosch-Abend in die Mehrzweckhalle zu kommen. Und sie wurden keineswegs enttäuscht, denn die Musiker um ihren Dirigenten Peter Beer hatten auch dieses Mal wieder ein sehr unterhaltsames und variables Programm zusammengestellt. Die Leidenschaft, mit welcher die Musiker die Märsche, Polkas und Walzer spielten, sprang von der ersten Sekunde an auf das Publikum über.

Zu Beginn startete die Blaskapelle mit dem "Astronautenmarsch", gefolgt vom "Egerland-Musikantenmarsch", und "Wir sind die Kinder von Eger". Hierbei ließen es sich die Gäste nicht nehmen, im Gesang mit einzusteigen und unterstützen die beiden Sänger Peter Beer und Christian Pecher. Nach dem "Gruß an Böhmen", der "Amsel-Polka" und dem "Mondschein an der Eger" folgte das bekannte "Egerland-Heimatland". Auch hier sang das Publikum begeistert mit. Im Anschluss folgte der erste große Auftritt eines jungen Nachwuchsmusikers. Lucas Franz schlug den Amboss zur "Amboss-Polka" und meisterte seine Aufgabe mit Bravour. Dirigent Peter Beer beglückwünschte dem jungen Musiker noch auf der Bühne und das Publikum war so begeistert, dass es eine Zugabe gab. Nach der "Fuchsgraben-Polka" und "Kannst du Knödel kochen" kam ein weiterer Höhepunkt des Abends. Beim "Dompfaff" pfiffen die Musiker die Melodie.

Großer Auftritt

Noch vor der Pause hatten erneut zwei junge Musiker ihren großen Auftritt. Marco Sladky und erneut Lucas Franz konnten ihr Können bei "Der Lieblingstrommler" unter Beweis stellen und durften sich über tosenden Applaus und eine Zugabe freuen. Nach der Pause ließen die Musiker keinesfalls nach und gaben überwiegend Stücke von Wegbegleitern und Freunden von Ernst Mosch zum Besten. Ein weiterer Höhepunkt war die "Südböhmische Polka", welche mit sogenannten Boomwhackers (unterschiedliche lange Kunststoffrohre, die beim Schlagen auf Gegenstände unterschiedliche Töne erklingen lassen) "modernisiert" wurde. Beim darauffolgenden Stück "Das Feuer brennt weiter" streckten die Musikanten im Gedenken an all die verstorbenen Kollegen ihre Instrumente gen Himmel. Es folgten noch weitere Lieder, unter anderem "Der böhmische Traum" und "Wir Musikanten".

Nach "Bis bald Auf Wiedersehen" und "Gute Nacht" ließ das Publikum die Blaskapelle noch lange nicht Schluss machen und so gab es noch einmal zwei Zugaben, welche natürlich sehr gerne gespielt wurden.
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