Mit Flächen jonglieren

Mit Flächen jonglieren In Nürnberg wird es immer enger: Damit neue Firmen kommen und bestehende Betriebe erweitert werden können, fehlen in den nächsten zehn Jahren rund 160 Hektar zusätzliche Gewerbeflächen. Verfügbar ist aber derzeit nur die Hälfte. So könnte es passieren, dass sich Firmen gar nicht erst niederlassen oder gar abwandern. Achim Georg von der Georg Consulting, der das Gutachten der Presse vorstellte, betont, dass Nürnberg aufgrund der günstigen Verkehrslage "die logistische Dreh
In Nürnberg wird es immer enger: Damit neue Firmen kommen und bestehende Betriebe erweitert werden können, fehlen in den nächsten zehn Jahren rund 160 Hektar zusätzliche Gewerbeflächen. Verfügbar ist aber derzeit nur die Hälfte. So könnte es passieren, dass sich Firmen gar nicht erst niederlassen oder gar abwandern. Achim Georg von der Georg Consulting, der das Gutachten der Presse vorstellte, betont, dass Nürnberg aufgrund der günstigen Verkehrslage "die logistische Drehscheibe für Süddeutschland und Südosteuropa ist". Er empfiehlt, rasch neue Flächen zu kaufen - auch um Bodenspekulationen entgegenzuwirken. (gük)

Mit Impfpass spielen

Gerade in Kindergärten ist die Ansteckungsgefahr groß. Drei- bis Sechsjährige bekommen da nicht nur neue Freunde, sondern auch jede Menge Bazillen und Viren ab. Die aktuelle Fieber- und Grippewelle führt zu vielen Krankmeldungen, aber auch zu der Frage: Was tun? Einige Einrichtungen kontrollieren nun die Impfpässe. Wenn es Lücken gibt, werden Eltern gebeten, mit ihrem Nachwuchs zum Kinderarzt zu gehen. Das vollständige Dokument ist quasi die Eintrittskarte in den Kindergarten. Laut Norbert Kurz vom Gesundheitsamt waren 92,4 Prozent der Kinder, die heute die erste Klasse besuchen, zweimal geimpft, 7,5 Prozent waren nicht ausreichend oder gar nicht geschützt. (gük)

Mit Handicap wandern

Die Noris bekommt den ersten barrierefreien Wanderweg in Mittelfranken. "Er soll Menschen mit Handicap ermöglichen, die Natur zu erleben", erklärt Roland Blank vom Forstbetrieb Nürnberg. Der 2,3 Kilometer lange Rundweg beginnt beim Tiergarten und soll spätestens im Herbst eröffnet werden. Der Pfad wird flach und eben gebaut, damit das Wasser gut abfließt. Er ist zwei Meter breit, damit zwei Rollstuhlfahrer Platz haben. Bei regelmäßigen Kontrollen werden Äste und umgefallene Bäume entfernt. Besonders freuen dürfte OB Ulrich Maly etwas anderes: Die Gesamtkosten in Höhe von 30 000 Euro übernimmt das bayerische Landwirtschaftsministerium. (gük)
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