Mit gutachterlicher Unterstützung geht es sicher in die eigenen vier Wände
Abenteuer Eigenheim

Was kann ich mir leisten? Bekomme ich für mein Geld auch das, was ich erwarte - und in der Qualität, die ich mir wünsche? Wer ein Haus bauen oder kaufen möchte, muss sich mit einer Vielzahl von Fragen auseinandersetzen. Da es für viele um die vermutlich größte Investition ihres Lebens geht, kann es sinnvoll sein, nicht alleine dem eigenen Urteilsvermögen zu vertrauen, sondern einen unabhängigen Sachverständigen hinzuzuziehen.

Rund ums Bauen, Modernisieren und den Immobilienkauf gibt es eine Reihe von Aufgabengebieten, in denen ein solcher Gutachter sinnvoll sein kann. Ein Laie kann beispielsweise kaum beurteilen, ob der geforderte Preis einer gebrauchten Immobilie deren tatsächlichem Wert entspricht. Ein Sachverständiger kann dazu ein neutrales Gutachten abgeben. Zudem ist er auch in der Lage, die Substanz eines Bauwerks einzuschätzen, auf versteckte Mängel und Schäden hinzuweisen, den Modernisierungsbedarf abzuschätzen oder Schadstoff-Altlasten aufzudecken.

Wer neu baut oder modernisiert, kann ebenfalls einen unabhängigen Bausachverständigen hinzuziehen. So kann es sich unter Umständen bereits lohnen, Verträge und Leistungsbeschreibungen genauer unter die Lupe zu nehmen. In jedem Fall ist aber ein Gutachter gefragt, wenn auf einer Baustelle der Verdacht aufkommt, dass Gewerke mängelbehaftet sind oder nicht fachgerecht ausgeführt wurden.

"Statt 'Augen zu und durch' empfiehlt sich hier, die kleine Ausgabe für gutachterliche Hilfe nicht zu scheuen - zu spät entdeckte Bauschäden können richtig teuer und unangenehm werden", meint Oliver Schönfeld vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale. Zudem seien Baufirmen eher bereit nachzubessern, wenn ein Gutachten vorliege. (djd/pt)
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