Mit Humor

Mit Humor Womöglich ist Florian Herrmann ja ein heimlicher "Monty-Python" -Fan. Jedenfalls scheint der CSU-Abgeordnete den leicht morbiden Humor der britischen Komiker-Truppe zu teilen. Zur Expertenanhörung in Sachen Bestattungsrecht begrüßte er eine Gruppe von Besuchern im Rentenalter mit den Worten, man behandle gerade ein "auch für Sie interessantes Thema". An der Pointe hatte er so viel Freude gefunden, dass er sie später noch einmal brachte, als ein Schwung Altenpflegeschüler im Saa
Womöglich ist Florian Herrmann ja ein heimlicher "Monty-Python" -Fan. Jedenfalls scheint der CSU-Abgeordnete den leicht morbiden Humor der britischen Komiker-Truppe zu teilen. Zur Expertenanhörung in Sachen Bestattungsrecht begrüßte er eine Gruppe von Besuchern im Rentenalter mit den Worten, man behandle gerade ein "auch für Sie interessantes Thema". An der Pointe hatte er so viel Freude gefunden, dass er sie später noch einmal brachte, als ein Schwung Altenpflegeschüler im Saal Platz nahm. Am Ende ist Herrmann aber vielleicht nur Opfer einer im Landtag üblichen Floskel geworden. Schließlich wird Besuchergruppen selbst die Debatte zur dritten Änderung der Wassereinleitungsverordnung als spannende Sache angepriesen. (jum)

Gegen Alkohol

Fast unbeachtet von der Öffentlichkeit haben die CSU-Sozialpolitiker einen Antrag erarbeitet, der am Marken-Kern der Bierzelt- und Stammtischpartei CSU rührt. "Alkoholsucht bekämpfen" steht wie ein Imperativ darüber. Gefordert wird, Alkoholmissbrauch gesellschaftlich stärker zu missbilligen. "Alkoholabhängigkeit ist eine Volkskrankheit", mahnt der CSU-Sozialexperte Bernhard Seidenath und verweist auf die geschätzt 270 000 Süchtigen in Bayern. Mit mehr Prävention, besser ausgebildeten Ärzten und der Ächtung von Alkoholexzessen will Seidenath die Sache angehen. Dass der Politische Aschermittwoch deshalb auf Mineralwasser und Kamillentee umgestellt wird, steht aber nicht zu befürchten. (jum)

Für Feiertag

Eine Lücke im Feiertagskalender hat Freie-Wähler-Fraktionschef Hubert Aiwanger ausgemacht. Er trauert dem 17. Juni als früheren Tag der Deutschen Einheit nach. Dieser wurde, als das Land noch in West und Ost geteilt war, im Andenken an den blutig von Sowjet-Panzern niedergeschlagenen Volksaufstand in der DDR anno 1953 begangen. Aiwanger findet, das mutige Aufbegehren der Ostdeutschen gegen die politische Unterdrückung durch die Kommunisten gerate zu sehr in Vergessenheit. Im Zweifel müsse der 17. Juni halt wieder Feiertag werden. Auf die Idee sind sie noch nicht einmal im ehemaligen "Drüben" gekommen. (jum)
Weitere Beiträge zu den Themen: Juni 2015 (7771)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.