Mit Rücklagen leben Immobilienbesitzer entspannt

Ist das alles geschafft und der Einzug in die eigenen vier Wände endlich erledigt, wollen viele zunächst einmal nur eines: Ruhe.

Das Problem: An einer Immobilie gibt es eigentlich immer etwas zu tun. Und dabei geht es nicht nur um neue Tapeten im Wohnzimmer. "Gerade bei älteren Objekten sind die Folgekosten oft schwer einzuschätzen", erklärt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale. "Typisch sind hier Heizung, Dach und Fenster", zählt die Verbraucherschützerin Schwachstellen auf.

Genauso wie Besitzer von Eigentumswohnungen sollten auch Hauseigentümer finanzielle Rücklagen bilden. Und zwar so früh wie möglich. "Eigentlich sollte das schon bei der Aufstellung der Finanzierung berücksichtigt werden", erklärt Jörg Sahr von der Stiftung Warentest. "Allerdings wird das Thema oft vernachlässigt."

Doch wie hoch sollten die Rücklagen in etwa sein? Als Richtwert empfehlen Experten etwa einen Euro pro Quadratmeter Wohnfläche jeden Monat beiseitezulegen. Wer zum Beispiel 150 Euro monatlich anspart, hat nach zehn Jahren insgesamt 18 000 Euro - wohlgemerkt ohne Zinsen. (dpa)
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