Mit Spendersamen zum Wunschkind

Samenproben werden mittels einer Kryo-Konservierung in flüssigem Stickstoff bei etwa minus 170 Grad Celsius gelagert Bild: dpa
Manche Paare, die Probleme mit der Fortpflanzung haben, erfüllen sich ihren Kinderwunsch durch eine Samenübertragung (Insemination). Dabei bringen Ärzte befruchtungsfähige Samenzellen in die Gebärmutter der Frau ein. Der Samen kann auch bei einer künstlichen Befruchtung im Labor eingesetzt werden. Eine Behandlung mit Spendersamen ist möglich, wenn der eigene Partner unfruchtbar ist. In Deutschland kommen als Spender nur gesunde Männer zwischen 18 und 40 Jahren infrage. Das Sperma wird in flüssigem Stickstoff tiefgefroren. Nach Schätzungen werden in Deutschland zwischen 1500 und 5000 Kinder jährlich durch eine Samenspende gezeugt. (dpa)
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