Mord an Lehrerin: Neun Jahre Haft
Aus aller Welt

Tallinn.(dpa) Für den Mord an seiner Deutschlehrerin (56) muss ein estnischer Schüler für neun Jahre ins Gefängnis. Der Neuntklässler hatte vor einem Jahr vor vier Mitschülern die Frau im Unterricht mit dem Revolver seines Vaters erschossen. Jetzt verurteilte ein Gericht in Viljandi den 16-Jährigen, teilte eine Justizsprecherin am Dienstag mit. Mit ihrem Urteil blieben die Richter knapp unter der Höchststrafe von zehn Jahren Haft. Der Verteidiger will Berufung einlegen. Die Attacke war der erste Fall dieser Art im Land und hatte Entsetzen ausgelöst.

Gelbsucht als Berufskrankheit

Darmstadt.(dpa) Einer Ex-Krankenschwester wird ihre Gelbsucht als Berufskrankheit anerkannt. Die 58-Jährige sei "bei ihrer Tätigkeit als Krankenschwester im Blutspendedienst einem besonders erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt gewesen", teilte das Landessozialgericht am Dienstag mit. Die Berufsgenossenschaft muss die Frau entschädigen. Eine Revision wurde nicht zugelassen. (AZ L 3 U 132/11)

86-Jährige soll Tochter getötet haben

Riedlingen.(dpa) Eine 86 Jahre alte Frau soll in einer Wohnung in Riedlingen ihre behinderte Tochter mit einem Kissen erstickt haben. "Als Motiv gab sie an, dass sie Angst hatte, selbst bald sterben zu müssen", teilte die Polizei am Dienstag mit. "Ihre schwerstbehinderte Tochter wollte sie dann nicht alleine zurücklassen." Die Frau gestand die Tat. Die Polizei hatte die Leiche der 45-Jährigen am Montag gefunden. Die Mutter wollte sich anschließend offenbar das Leben nehmen.
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