Mord an Schülerin: Videobilder entlarven 30-Jährigen
Verdächtiger gesteht

Der Verdächtige im Mordfall Hanna hat die Tat gestanden. Der 30 Jahre alte Mann aus Berlin-Lichtenberg hatte sich zuvor bei der Polizei gemeldet, nachdem Videobilder von ihm aus einem U-Bahnhof veröffentlicht worden waren. Zunächst hatte er abgestritten, die 18-Jährige umgebracht zu haben. In der Nacht zum Donnerstag legte er dann aber ein Geständnis ab.

Auch wegen der Spurenlage sei der Mann dringend verdächtigt, den Sexualmord begangen zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der Mann sei bisher nicht polizeibekannt gewesen, sagte Polizeisprecherin Susann Nabe. Täter und Opfer hätten sich nicht gekannt. Im Laufe des Donnerstags sollte ein Haftbefehl erlassen werden. Ob der Mann auch gestanden hat, das Mädchen missbraucht zu haben, war zunächst unklar. Ebenfalls offen war, wie sich das Verbrechen abspielte.

Die Schülerin war in der Nacht zum Samstag auf dem Heimweg von einer Party getötet worden. Die Tat hat viele Menschen bewegt. Auf den Überwachungsfilmen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) war der Mann deutlich zu erkennen. Kurz nach der Veröffentlichung meldete er sich bei der Polizei in Lichtenberg.
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