Mordprozess gegen Weidener
Aus der Region

Amberg/Weiden. (hou) Vor dem Schwurgericht beim Landgericht Amberg beginnt heute der Prozess gegen einen 47-Jährigen. Der Weidener steht in dem Verdacht in der Nacht zum 11. Februar 2014 in Schnaittenbach (Kreis Amberg-Sulzbach) seine Ehefrau (38) mit zahlreichen Messerstichen getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Mord vor und geht dabei von niedrigen Beweggründen wie Heimtücke aus. Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörde hatte das Ehepaar schon seit längerer Zeit getrennt gelebt, die drei Kinder wohnten bei der Mutter. Zu dem Prozess sind mehrere Dutzend Zeugen geladen. Zunächst sind zwölf Verhandlungstage angesetzt.

Kreistag stimmt für WAA-Erinnerung

Schwandorf. (am) Vor zwei Wochen hatte der Kreisausschuss noch beschlossen, die WAA-Erinnerung solle auf Antrag der CSU nur ein Fall fürs neue "Museum der Bayerischen Geschichte" in Regensburg werden und vor Ort soll es keine Gedenkstätten des Widerstands geben (wir berichteten). Der Kreistag entschied sich nun aber, einem SPD-Antrag entgegenzukommen. In Abstimmung mit BMW und der Gemeinde Wackersdorf will der Landkreis Schwandorf eine Erinnerungstafel auf öffentlichem Grund zwischen den beiden verbliebenen einstigen WAA-Gebäuden im Industriepark aufstellen.

Er möchte ferner ein Hinweisschild an der Kreisstraße SAD 18 für das heute noch von vielen Gläubigen aufgesuchte Franziskus-Marterl anbringen und direkt beim Kreuz ein Schild platzieren. Diesen Kompromiss beschloss der Kreistag am Montag einstimmig auf Initiative von Landrat Thomas Ebeling (CSU). Zusätzlich wird es einen vierten Ort der Erinnerung geben: Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) "Oberpfälzer Seenland" lässt am Rande eines neuen Wanderwegs an der Wackersdorfer Boschstraße, 825 Meter Luftlinie vom einstigen WAA-Bauzaun entfernt, mit EU-Förderung eine Tafel errichten. Sie zeigt einen Zeitraffer und Bilder aus der "WAA-Zeit".

Hakenkreuze: Noch keine Spur

Hof.(dpa) Nach den Hakenkreuz-Schmierereien am Anwesen des Hofer Oberbürgermeisters Harald Fichtner (CSU) sind die Ermittlungen bislang ohne Ergebnis geblieben. "Entscheidende Hinweise haben wir noch nicht", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken am Montag. In der Nacht zum Samstag hatten unbekannte Täter vier Hakenkreuze an Eingangstor und Garage gesprüht. Schon seit Monaten ermittelt die Polizei in Hof und Umgebung wegen rechtsradikaler Schmierereien.

Frischzellenkur für für Intensivstation

Tirschenreuth. (tr) Für zwei Millionen Euro ist die Intensivstation des Tirschenreuther Krankenhauses auf Vordermann gebracht worden. Wolfgang Lippert (Freie Wähler), Tirschenreuther Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Kliniken Nordoberpfalz, wertete die Renovierung und Erweiterung am Montag als einen logischen Schritt in Richtung Zukunft des Standortes. Mit 662 Quadratmetern Grundfläche ist die Station jetzt dreimal so groß wie vorher. Die Kapazität wurde von fünf auf neun Intensivpflegebetten erweitert.
Weitere Beiträge zu den Themen: Themen des Tages (14863)März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.