Mountainbiker sorgen für Ärger im Wald

Der Bayerische Waldbesitzerverband fürchtet eine zunehmende Zahl von Mountainbikern in den Wäldern des Freistaats. Ein großes Problem seien Radfahrer, die Abfahrtsstrecken im Wald anlegen: "Wir raten unseren Mitgliedern, jede dieser Anlagen sofort zu zerstören. Denn wenn ein Waldbesitzer Rampen oder Ähnliches in seinem Wald duldet, kann er bei Unfällen dafür haftbar gemacht werden", sagte der Geschäftsführer des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, Carl von Butler. Zudem kämpfen einige Waldbesitzer mit Erosionsschäden durch Radfahrer, die abseits der Forstwege fahren.

Radfahren auf freien Wegen ist in Bayern grundsätzlich erlaubt - so hat zumindest der Bayerische Verwaltungsgerichtshof vor kurzem geurteilt (Az. 11 B 14 2809). "Hierzu gehört grundsätzlich auch das Radfahren auf geeigneten Wegen im Wald, wenn es der Erholung und beispielsweise nicht kommerziellen Zwecken dient", präzisierte das Umweltministerium. Dem Waldbesitzerverband fehlt jedoch eine genaue Definition der geeigneten Wege.
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