Müll-Fotos

Müll-Fotos Seine Fotomotive sind buchstäblich Müll: Bürgermeister Christian Vogel bannt pralle Abfallsäcke und Fast-Food-Schachteln auf die Linse seines Smartphone. Das wilde Ablagern von Hausmüll oder Gemüseresten der Marktleute bereitet der Stadt am Hauptmarkt zunehmend Probleme. Die Menge habe enorm zugenommen, klagt Vogel. Ob Anwohner illegal Abfälle entsorgen und für verstopfte Mülleimer sorgen, ist noch unklar. Vier neue Behälter und eine dreimalige Leerung täglich sollen nun für Entlastu
Seine Fotomotive sind buchstäblich Müll: Bürgermeister Christian Vogel bannt pralle Abfallsäcke und Fast-Food-Schachteln auf die Linse seines Smartphone. Das wilde Ablagern von Hausmüll oder Gemüseresten der Marktleute bereitet der Stadt am Hauptmarkt zunehmend Probleme. Die Menge habe enorm zugenommen, klagt Vogel. Ob Anwohner illegal Abfälle entsorgen und für verstopfte Mülleimer sorgen, ist noch unklar. Vier neue Behälter und eine dreimalige Leerung täglich sollen nun für Entlastung sorgen. "Wir haben den Eindruck, dass die Leute nur warten, bis die Behälter frei werden, um neuen Müll hineinzuwerfen", sagt Vogel. Und: "Einige fahren sogar mit Müllbeuteln U-Bahn, schmeißen das Zeug hier weg und gehen ins Büro." (gük)

Eier-Blick

Er ist das höchste Gebäude Bayerns und zählt zu den Nürnberger Wahrzeichen. Wäre nur ein Problem: Der Funkturm im Süden der Stadt ist ein schlafender Riese. Seit knapp 24 Jahren ist er nicht mehr begehbar. Ihn für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist "schlicht zu teuer", klagt Finanzminister Markus Söder . Doch nun geschieht ein kleines Wunder: Am 20. und 21. Juni ist das "Nürnberger Ei" für interessierte Besucher geöffnet. Etwa eine halbe Stunde lang dürfen Gäste auf die Plattform des 292,8 Meter hohen Funkturms Gratistickets gibt es am 16. Mai für rund 660 Personen. (gük)

Helm-Muffel

Mögen sie in vielen Dingen auf ihre Sicherheit setzen - beim Radeln sind die Nürnberger richtige Helm-Muffel. Dies ergaben jüngst verstärkte Verkehrs-Kontrollen unter Drahtesel-Freunden. Lediglich acht von 106 gestoppten Radlern in der Stadt trugen einen Kopfschutz. Am besten schnitt die Nachbarstadt Zirndorf ab. Dort hatten von 95 Radlern immerhin 72 einen Helm auf dem Kopf. Da es bisher keine Helmpflicht gibt, wiesen die Beamten bei ihren Kontrollen zumindest auf den Schutz hin, den die Kopfbedeckung bietet. Verwarnungen und Bußgelder gab es dafür in anderen Bereichen. Viele Radler düsten in der City auf Gehwegen daher. Sieben Radfahrer wurden angezeigt, weil sie sich mit mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut auf den Sattel geschwungen hatten. (gük)
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