Museen integrieren

Museen integrieren Wer einen Integrationskurs besucht, soll mindestens zwei Museen kennenlernen, schlägt die Nürnberger SPD-Stadtratsfraktion vor. Die integrationspolitische Sprecherin Diana Liberova betont in ihrem Antrag, dass diese Einrichtungen einen hervorragenden "Überblick über die Kultur, die Geschichte und die Tradition verschaffen". Eines der Museen sollte das Dokuzentrum oder der Saal 600 sein. Außerdem wurde die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, ob die Kursteilnehmer Eintrittskarte
Wer einen Integrationskurs besucht, soll mindestens zwei Museen kennenlernen, schlägt die Nürnberger SPD-Stadtratsfraktion vor. Die integrationspolitische Sprecherin Diana Liberova betont in ihrem Antrag, dass diese Einrichtungen einen hervorragenden "Überblick über die Kultur, die Geschichte und die Tradition verschaffen". Eines der Museen sollte das Dokuzentrum oder der Saal 600 sein. Außerdem wurde die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, ob die Kursteilnehmer Eintrittskarten zum Schülertarif erhalten könnten. Durch den kulturellen Input könnten gerade zugewanderte Menschen einen Zugang zu gesellschaftlichen Werten und Normen bekommen. (gük)

Bildung altert

Auch eine Alten-Akademie kommt in die Jahre. Genauer gesagt: 2016 feiert der ehrenamtlich betriebene Bildungs-Verein das 25. Jubiläum. Angefangen hatten sie einst mit 400 Hörern, jetzt sind es über 7000 pro Semester, sagt Vorsitzender Alexander Liebel . Zum Jubelfest wollte man es genau wissen: Warum kommen so viele Besucher und was interessiert am meisten. Befragt wurden 415 Kursteilnehmer. Die Antwort: Am liebsten informieren sich die Senioren (zwischen 68 und 80 Jahren) über Reiseberichte und Gesundheit. Bevorzugt nehmen sie an Konzerten, Lesungen und Sportkursen teil. Ein weiteres Ergebnis: Die Kurse werden zu 77 Prozent von Frauen belegt. Was nicht heißt, Männer benötigten keine Bildung! (gük)

Energie spaltet

Raus aus der Kohle, weil sie das Klima überhitzt. Dies fordert die globale Divest-Bewegung. Nachforschungen ergaben nun: Auch Nürnberg legt Geld bei Konzernen an, die mit Öl, Gas und Kohle Geschäfte machen. Kämmerer Harald Riedel sieht aber "keinen Anlass zur Hektik". Nur 0,37 Prozent des in Aktien investierten städtischen Geldes stecken in kritischen Wertpapieren wie denen von BASF, RWE oder des französischen Mineralkonzerns Total. Für Verwunderung sorgt die Frage, wieso die verschuldete Stadt überhaupt Geld für solche Anlagen hat. Riedel verweist auf 231 Millionen Euro aus städtischen Stiftungen und erklärt: Auch in Autokonzerne werde investiert, "um alternative Ideen wie Elektroautos voranzubringen." (gük)
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