Mutmaßlicher Picasso wiederentdeckt
Aus aller Welt

Rom.(dpa) Ein italienischer Rahmenmacher war jahrzehntelang im Besitz eines Gemäldes, das Pablo Picasso zugeschrieben wird, ohne es zu wissen. Die Polizei stellte das Kubismus-Werk "Violin e boati & de bass" von 1912 im Wert von 15 Millionen Euro jetzt sicher, wie das Kulturministerium am Freitag mitteilte.

Demnach hat der Mann das Werk von einem älteren Herren geschenkt bekommen, der in seinen Laden in Rom gekommen war, um einen Bilderrahmen mit dem Bild seiner verschollenen Frau reparieren zu lassen. Weil der Rahmenmacher nichts dafür verlangte, überließ der Kunde ihm das Gemälde. Danach hätte der Handwerker das Werk "ohne besondere Vorsicht" 36 Jahre aufbewahrt, hieß es weiter. Untersuchungen sollen nun endgültig klären, dass das Werk von Meister Picasso stammt.

Studenten-Massaker nicht vergessen

Mexiko-Stadt.(dpa) Ein halbes Jahr nach der Entführung und dem mutmaßlichen Mord an 43 Studenten in Mexiko haben Tausende Demonstranten Aufklärung über das Schicksal der jungen Leute verlangt. "Lebend habt ihr sie uns genommen, lebend wollen wir sie zurück", skandierten sie in Mexiko-Stadt. Neben weiteren Untersuchungen forderten sie die Suspendierung der Regionalwahlen im Juni.

Chile: Sechs Tote bei Überschwemmungen

Buenos Aires.(epd) Die Überschwemmungen im Norden Chiles nehmen immer schlimmere Ausmaße an. Ungewöhnlich heftige Regenfälle in der Wüstenregion Atacama, einer der trockensten Gegenden der Welt, haben die Flüsse über die Ufer treten lassen. Die Zahl der Toten stieg auf sechs, 19 Menschen werden vermisst. Die Regierung rief über die gesamte Region den Notstand aus.
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