Nach 15 Jahren Weg gefunden

Gemeinsam freuen sich (von rechts) Edmund Holfelder, Margit Kirzinger, Kerstin Wilka-Dierl und Walter Kumschier auf die Fertigstellung des Kaltlohwegs zwischen Reinhardsrieth und Miesbrunn. Bild: fjo

15 Jahre mussten die Reinhardsriether darauf warten. Rechtzeitig zum Feiertag Allerheiligen dürfen sie sich nun auf die Verkehrsfreigabe des Kaltlohwegs freuen.

Gemeinsam mit dem federführenden Bauunternehmen Holfelder aus Hinterbrünst verständigte sich die Kommune auf die Wiederöffnung der Waldstraße nach Miesbrunn ab 1. November. Vergangenheit ist dann das Thema, welches fast jährlich die Markt- und Stadträte nicht nur in Waidhaus, sondern auch in Pleystein beschäftigte. Denn die fast vier Kilometer lange Strecke befindet sich fast ganz auf dem Gebiet der Nachbarkommune.

Der Nutzen hingegen liegt fast ausschließlich bei den Reinhardsriethern, und damit bei Bürgern der Marktgemeinde Waidhaus. Und doch beschloss der neue Marktrat in einer seiner ersten Sitzungen vor wenigen Wochen den Ausbau jenen Stücks auf Waidhauser Seite.

Endlich Lösung gefunden

Bürgermeisterin Margit Kirzinger hatte nicht nur vehement auf diesen Beschluss gepocht, sondern ging im Anschluss erneut auf die Pleysteiner zu. Und mit dieser Waidhauser Entscheidung in der Tasche, konnte sie endlich eine Lösung mit der Nachbarkommune Pleystein finden.

Vor allem ging es um jene elf Meter Wegstrecke im direkten Anschluss an die Gemeindegrenze, welche am dringlichsten einen neuen Straßenbelag benötigten. Im Gespräch erreichte man dann im weiteren Verlauf der fast vier Kilometer langen Straße vielfältige Ausbesserungen bis nach Miesbrunn hinein. Die Feinschicht war also noch nicht die letzte Maßnahme. Bauunternehmer Edmund Holfelder begründete die noch andauernde Vollsperrung mit den fehlenden Banketten und Restarbeiten an den Straßengräben, welche eine Öffnung noch nicht zuließen.

Nur vier Wochen gesperrt

Bauleiter Werner Kumschier betreut die Baustelle vom ersten Tag an. Lediglich für einen Zeitraum von rund vier Wochen war die Straße komplett für den Verkehr gesperrt.

Die Straßenbauvorbereitung lässt sich die Kommune für das 365 Meter lange Stück übrigens rund 35 000 Euro kosten. Die Asphaltierungsarbeiten erteilte der Waidhauser Marktrat an die Firma Huber, Rötz, mit einer Summe von nicht ganz 30 000 Euro.
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