Nach der Politik Spitzenamt in der Kirche

Die 1942 in Münster geborene promovierte Apothekerin Irmgard Schwaetzer gehört seit 1975 der FDP an. Von 1980 bis 2002 saß sie im Bundestag. 1982 wurde sie FDP-Generalsekretärin, 1984 Schatzmeisterin, 1987 holte Hans-Dietrich Genscher sie als Staatsministerin ins Auswärtige Amt. 1991 übernahm sie das Bauministerium. Querelen um die Genscher-Nachfolge erschütterten Schwaetzer 1992 politisch und persönlich heftig. Von der Parteispitze schon als neue Außenministerin nominiert, versagte ihr die Fraktion die Gefolgschaft und votierte für Klaus Kinkel. Als nach der Wahl 1994 das Bau-
ressort für die FDP nicht mehr zur Verfügung stand, kandidierte sie für ein Amt als Bundestagsvizepräsidentin - und scheiterte. Tief enttäuscht warf sie daraufhin auch ihren Posten als FDP-Vize hin. (dpa)
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