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Strom-Abgabe je

Strom-Abgabe je nach Sicherung Das Abgeordnetenhaus in Prag hat am Freitag eine umfangreiche und kontroverse Regierungsnovelle zum Energiegesetz gebilligt. Dieser Novelle zufolge soll die Abgabe zur Subventionierung des Stroms aus erneuerbaren Energien künftig nicht mehr anhand des Verbrauchs der Abnehmer, sondern nach der Kapazität ihrer Sicherungen bemessen werden. Gegen diese Novelle hat besonders die Energie-Regulierungsbehörde protestiert. Sie bemängelte vor allem, dass das Ministerium für
Das Abgeordnetenhaus in Prag hat am Freitag eine umfangreiche und kontroverse Regierungsnovelle zum Energiegesetz gebilligt. Dieser Novelle zufolge soll die Abgabe zur Subventionierung des Stroms aus erneuerbaren Energien künftig nicht mehr anhand des Verbrauchs der Abnehmer, sondern nach der Kapazität ihrer Sicherungen bemessen werden. Gegen diese Novelle hat besonders die Energie-Regulierungsbehörde protestiert. Sie bemängelte vor allem, dass das Ministerium für Industrie und Handel die Auswirkungen des neuen Gesetzes bisher in keiner Weise beziffert habe. Es werde zudem die Position derer verschlechtert, die den Strom zu bezahlen haben, sagte der Sprecher der Behörde. Die Energieunternehmen würden in Zukunft von der Behörde verlangen, ihre höheren Kosten auf die Verbraucher umlegen zu können.

Handschlag mit Fürst Albert

In Anwesenheit von Fürst Albert wurde am Donnerstag ein Abkommen zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Tschechien und Monaco geschlossen. Das Staatsoberhaupt von Monaco weilt derzeit gemeinsam mit einer Wirtschaftsdelegation auf Staatsbesuch in Tschechien. Am Donnerstag wurde er von Staatspräsident Milos Zeman empfangen und traf außerdem mit der Prager Oberbürgermeisterin Adriana Krnácová zusammen. Fürst Albert ist das erste Staatsoberhaupt des südeuropäischen Stadtstaates, das die Tschechische Republik besucht.

Gute Aussichten für die Wirtschaft

Das Finanzministerium in Prag rechnet anhand seiner neuesten Prognose weiter mit einem Wirtschaftswachstum von 2,7 Prozent für dieses Jahr und von 2,5 Prozent für das nächste Jahr. Der Ökonomie kämen dabei die niedrigen Ölpreise und die Haushaltspolitik des Staates entgegen. Dieser Politik zufolge legt die Regierung großes Augenmerk auf eine möglichst maximale Ausschöpfung der Gelder aus den EU-Fonds. Im vergangenen Jahr nahm das Bruttoinlandsprodukt um zwei Prozent zu.

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