Namensspiele

Namensspiele Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger würde gerne die deutsche Aufnahmekapazität auf 100 000 Flüchtlinge pro Jahr deckeln. Vom Integrationsbeauftragten Martin Neumeyer (CSU) setzte es dafür eine Rüge, weil das eine Illusion sei. Was Aiwanger da aufstelle, sei eine "Lieschen-Müller-Rechnung", sagte Neumeyer. Grünen Sepp Dürr vermutete eine Namensverwechslung: "Die Zuständige heißt nicht Lieschen, sondern Emilia!" Emilia Müller nämlich, Bayerns Sozialministerin. D
Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger würde gerne die deutsche Aufnahmekapazität auf 100 000 Flüchtlinge pro Jahr deckeln. Vom Integrationsbeauftragten Martin Neumeyer (CSU) setzte es dafür eine Rüge, weil das eine Illusion sei. Was Aiwanger da aufstelle, sei eine "Lieschen-Müller-Rechnung", sagte Neumeyer. Grünen Sepp Dürr vermutete eine Namensverwechslung: "Die Zuständige heißt nicht Lieschen, sondern Emilia!" Emilia Müller nämlich, Bayerns Sozialministerin. Die - und nicht Lieschen - ist nach Einschätzung Dürrs mit der Verteilung der Flüchtlinge auf akzeptable Unterkünfte schlicht überfordert. (jum)

Wortspiele

Die gerne fränkisch kernig formulierende Gabi Schmidt (Freie Wähler) hat in der Asyldebatte für Irritationen gesorgt. Von "Pritschn" war die Rede, was bei der CSU die Wogen hochkochen ließ. Schließlich kann es sich um eine einfache Liegestatt handeln, genauso aber um eine nicht übermäßig edle Vertreterin des weiblichen Geschlechts. Vizepräsidentin Inge Aures sah sich jedenfalls bemüßigt, Schmidt zur Hilfe zu eilen. "Pritschen ist ein fränkischer Begriff und bei uns durchaus geläufig", brach sie eine Lanze für den Dialekt. Schmidt mühte sich dennoch um eine hochdeutsche Klärung. Sie habe "Feldbetten" gemeint. (jum)
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